Trauma und der Wunsch nach schnellen Lösungen

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Von Verena König, Kreative Transformation, and Heilpraktikerin für Psychotherapie entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.

In dieser Folge möchte ich darüber berichten, weshalb es keinen Sinn ergibt auf dem Heilungsweg bei Trauma nach Abkürzungen zu suchen. Ich möchte dir etwas darüber erzählen, warum es sich so lohnt, den Weg ganz zu gehen, mit jedem Schritt, der dazugehört. Ich werde erklären, warum Abkürzungen häufig eher Sackgassen sind und weshalb es auch nicht achtsam und nicht unsere Natur wertschätzend ist, wenn wir es mit schnellen Lösungen versuchen. Ich wünsche dir viel Freude und wertvolle Inspiration beim Lauschen.

Leidensdruck und der Wunsch nach Entlastung

Wenn man sich auf einem Heilungsweg befindet, dann gibt es etwas, was heilen muss. Dann ist etwas versehrt, etwas ist verletzt, etwas erzeugt Schmerz, Kummer, Leid, Symptome. Das heißt, wenn man auf einem solchen Weg ist, hat man in aller Regel einen Leidensdruck. Wenn Menschen zu mir in die Praxis kommen, haben sie meistens diesen sogenannten Leidensdruck. Das Leid, das sie erleben, hat ein solches Maß erreicht, dass sie sich in Bewegung setzen, in dem tiefen Wunsch es zu verändern. Dieser Leidensdruck führt zu dem Wunsch nach Lösungen und, wie eben gesagt, nach Veränderung. Manchmal auch zu dem Wunsch nach Erlösung oder einfach nach Entlastung. Es ist total nachvollziehbar, dass auf einem solchen Weg, der meistens schon eine Weile geht, die Geduld irgendwie nicht gerade unerschöpflich ist…

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