Mark gegen Shaun

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Die WM-Halbfinals im letzten Jahr gingen als Beispiele für größtmögliche Dramatik in die Snooker-Geschichte ein. Die große Frage, ob die diesjährigen Matches dieser Vorgabe gerecht werden können, kann mit einem "fast" beantwortet werden. Am Versuch mangelte es zumindest nicht, denn Kathi und Christian blicken auf zwei kuriose, spannende und teils aberwitzige Entscheidungen und Szenen am gestrigen Tag zurück. Murphy mit Rausch-Comeback Shaun Murphy legte ein beeindruckendes Comeback gegen Kyren Wilson hin. Mit einem 6:10-Rückstand in den Finaltag gestartet, gewann der 'Magician' sessionübergreifend 13 der letzten 15 Frames. Vor allem am Abend, den beide mit einem 12:12 begonnen hatten, entzauberte Murphy seinen Gegner mit gnadenloser Chancenauswertung und mehreren hohen Breaks in Folge. So erreicht der Weltmeister von 2005 sein insgesamt viertes WM-Finale. Selby beißt sich im Nachsitzen durch Mark Selby musste nach seiner rabenschwarzen Session am Vortag nun Schadensbegrenzung betreiben und schaffte letztlich ebenfalls das erfolgreiche Comeback. Mit deutlich flüssigerem Spiel gestaltete der dreifache Weltmeister das Duell wieder ausgeglichen und legte mit taktischer Rafinesse und diversen Centuries den Grundstein zu einer 16:14-Führung, ehe es dramatisch wurde. 44 vorgelegte Punkte reichten Selby im nächsten Durchgang nicht, als Bingham mit einer 85 konterte und die Verlängerung erzwang. Erstmals in der WM-Geschichte musste so ein Halbfinale abgebrochen werden und die Entscheidung erst am Abend fallen. Dort behielt Selby nach einem famosen Snooker auf grün die Nerven und sicherte sich das Finalticket.

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