Vergessene jüdische Architekten: „Oscar Bloch& Ernst Guggenheimer“ im Stadtarchiv Stuttgart

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Anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zeigt das Stadtarchiv Stuttgart eine Ausstellung über zwei jüdische Architekten, die vor allem in Stuttgart ihre Spuren hinterlassen haben : Ernst Guggenheimer und der Schweizer Oscar Bloch. 1909 gründeten sie in Stuttgart das Architekturbüro „Bloch & Guggenheimer“.Der Bau eines jüdischen Waisenhauses in Esslingen, von der jüdischen Community 1911 in Auftrag gegeben, machte sie bekannt.Der eigentliche Durchbruch kam aber, so der Leiter des Stuttgarter Stadtarchivs Roland Müller, mit dem Bau der Villa Levi in Stuttgart,ein neoklassizistischer Bau. Nach 1933 wurden beide von der Reichskulturkammer ausgeschlossen .Nach dem Novemberpogrom 1938 musste Guggenheimer am Zwangsabriss der ausgebrannten Alten Synagoge mitarbeiten. Aber er konnte später die neue Synagoge an derselben Stelle errichten.Die Ausstellung zeigt Leben und Werk der zwei Architekten,aber auch das Schicksal der jüdischen Bauherren in Stuttgart während der NS- Zeit.

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