„2015 muss sich wiederholen!“ – Die Sprachspiele der EU-Flüchtlingspolitik

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Bundesinnenminister Horst Seehofer hat ein besonderes Verhältnis zu Afghanistan. Dieses Verhältnis zeigte sich regelmäßig an seiner Freude über Abschiebungen in das Krisenland. Und dieses Verhältnis zeigt sich auch jetzt wieder, wenn er dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz beispringt, der überhaupt keine Menschen aus Afghanistan aufnehmen will. Keine Kontingente für Afghanistanflüchtlinge, denn das löst den sogenannten „Pull-Effekt“ aus, so Seehofer. Und Vorsicht vor denen, die da kommen, denn die könnten ein „Sicherheitsrisiko für die Bevölkerung in Deutschland sein“, meint der Minister. Der verbale Grenzschützer Horst Seehofer wählt dabei eine Sprache, die alles aufgibt, was Europa human macht, meint Max Bauer in seinem Kommentar.

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