Grenzen der Lyrik ausloten – der diesjährige Peter-Huchel-Preisträger Dinçer Güçyeter

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In seinem nun preisgekrönten Lyrikband „Mein Prinz, ich bin das Ghetto“ (Elif Verlag) versammelt Dinçer Güçyeter ganz unterschiedliche Gedichte: mal sind es eher Dialoge, mal Texte, die versetzt sind mit gesellschaftspolitischen Positionen zu den Themen Migration und Integration. Oft sind darin auch die Stimmen seiner Großmutter und seiner Eltern zu hören, die als sogenannte „Gastarbeiter“ aus der Türkei nach Deutschland kamen. Der Lyriker fühlt sich in beiden Sprachen zu Hause, schreibt aber vor allem auf Deutsch. Auch wenn Dinçer Güçyeter froh um diese beiden Sprachen und kulturellen Einflüsse ist, so habe er doch immer gespürt, dass er sich als sogenanntes „Gastarbeiterkind“ ganz besonders anstrengen muss, um Erfolg zu haben und Anerkennung zu erreichen. Und um überhaupt einen Fuß in die Kulturszene zu bekommen!

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