Mit freundlichen Grüßen #3 - Institutioneller Rassismus: Der Fall Tonou-Mbobda

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Es war ein Todesfall der Empörung auslöste: William Tonou-Mbobda starb im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf fünf Tage nachdem er am 21. April von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes gewaltsam fixiert worden war. Laut Augenzeugen sei von dem Psychiatrie-Patienten aus Kamerun keine Gefahr ausgegangen. Oluruntoyin, Psychosozialarbeiterin und Aktivistin von der Gruppe "Black Community Hamburg", war dabei und spricht mit Supernova über den Tag und was danach passierte.

Doch ist der Tod von Tonou-Mbobda ein Einzelfall? Nein, Gewalt gegen Schwarze Menschen ist Alltag in staatlichen Einrichtungen. Für Schwarze Menschen und People of Color kann die Obhut des Staates lebensgefährlich sein. Und nicht zu das: Auch der Ansatz der Gleichbehandlung, den sich viele Ärzt*innen auf die Fahnen schreiben, ist ein Mythos. Fakt ist: Nicht alle Menschen sind gleich und Schwarze haben unterschiedliche Bedürfnisse. Deutschland hinkt in dieser Debatte weit hinterher.

Aber warum ist das so? Was hat die deutsche Vergangenheit mit dem gegenwärtigen Rassismus zu tun? Und was können Weiße tun, um den Kampf von Schwarzen Menschen zu unterstützen? Für die dritte Folge unseres Podcast „Mit freundlichen Grüßen“ hat Amina Aziz mit Oluruntoyin von der Gruppe "Black Community Hamburg" gesprochen.

Triggerwarnung: In dem Interview werden Rassismus- und Gewalterfahrungen explizit dargestellt.

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