Jüdisch-islamischer Dialog?

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Der Nahostkonflikt hat einen Tiefpunkt erreicht. Antisemitische Übergriffe und das Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen in Europa nehmen immer mehr zu. Hat der Dialog ausgedient? Oder ist das Engagement für das Jüdisch-Muslimische, für ihr Zusammengehören, dringlicher und notwendiger denn je? Im Mai eskalierte die Stimmung in Jerusalem. Während sich Gläubige zum Beten in der drittwichtigsten Moschee des Islams, der Al-Aqsa-Moschee, einfanden, protestierten jugendliche Palästinenser und rechte Israeli in Jerusalem. Auf die aufgeheizten Proteste der palästinensischen Jugend reagierten israelische Sicherheitskräfte mit Blendgranaten und Schlagstöcken, etliche Protestierende zogen sich daraufhin in die Al-Aqsa-Moschee zurück. Dieser Konflikt zeigte, dass nicht nur die unmittelbar betroffenen Gruppen – Israeli und Palästinenser – mobilisiert wurden. Ganz selbstverständlich standen und stehen sich, einmal mehr scheinbar unversöhnlich, Juden und Muslime gegenüber. Gastmoderator und islamischer Religionsphilosoph Ahmad Milad Karimi im Gespräch mit Frederek Musall, Professor für jüdische Philosophie und Geistesgeschichte an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg.

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