#327: LinkedIn ist Leistungssport

21:20
 
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Von Robert Heineke entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.

Ich habe im Alter von 6 mit Fußball angefangen und gespielt bis ich ungefähr 22 war. Danach ging es beruflich soweit, dass ich keine Zeit mehr zum Kicken hatte und habe das ganze eingestellt. Eine Zeit lang bin ich auch Skateboard gefahren, aber das war eher miserabel...

Heute gehe ich leidenschaftlich gerne ins Fitnessstudio und werde dort mit Trainings- und Ernährungsplan von außen begleitet. Ich liebe alle Attribute, die mit Sport verbunden sind. Darin gehe ich absolut auf: Verlieren, gewinnen, Blutschweiß, Teamplayer - also alles was zum Sport gehört. Das sind Dinge, die man in der Person wiederfindet und auch alles, was ich im Business mache.

Wenn man in seinem Leben schon Sport gemacht hat, dann fallen einem gewisse Dinge bei LinkedIn leichter. Und wenn man noch nie Sport gemacht hat oder noch nie Sportbegeistert war, dann muss man sich ein paar Dinge aneignen. Darüber möchte ich heute ganz kurz sprechen.

Keep Pushing,

Dein Nils

Wir sprechen deshalb in dieser Episode daher über folgende Dinge:

Idee 1: Es gibt immer eine Lernkurve.

Bei LinkedIn hatte ich nie den Anspruch alles verstehen zu müssen. Ich weiß also jedes Mal, wenn ich mich an diese Plattform setze, dass es einen Moment dauern wird, bis ich das Ergebnis erhalte, das ich haben möchte. Das bedeutet Ausdauer, denn ich weiß, ich muss Zeit investieren, um Ergebnisse zu erzielen.

Eine Wunderkindeinstellung ist also absolut kontraproduktiv. Wenn du Zeit investierst, dir die Dinge genau anschaust und herum probierst, dann geht die Lernkurve nach oben.

Idee 2: Disziplin und Routine.

Ich bin jemand, der sehr gut in Routinen arbeiten kann. Das bedeutet, mir fällt es nicht sehr schwer, dieselben Dinge zu essen, zur selben Zeit aufzustehen, also alles einheitlich und getaktet zu tun. Das liegt mir sogar eher, weil es auf diese Weise einfacher für mich ist ans Ziel zu kommen. Ich weiß so auch immer, was als nächstes passiert. Denn darauf achte ich sehr: Was ist der nächst Schritt? Was könnte sogar Plan B sein?

Wenn ich keine Routinen implementiere, dann werde ich undiszipliniert. Angenommen ich könnte trainieren wann ich wollte, dann würde es mit der Disziplin schon anders aussehen und vermutlich würde ich das Fitnessstudio weniger besuchen - obwohl ich wirklich gerne dort hingehe und mich als Sportler bezeichnen würde. Aber ohne Routine würde es nicht so gut funktionieren - du verstehst, worauf ich hinaus will, oder?

Genauso sieht es auch mit LinkedIn aus: Du brauchst Routine und Disziplin. Ausdauer für die Sichtbarkeit, konstant präsent sein. All das sind Dinge, die man auch im Sport lernt.

Idee 3: Niederlagen und der Umgang mit ihnen.

Ein ganz großer Punkt sind Niederlagen und wie du mit ihnen umgehst. Im Sport lernt man mit Niederlagen umzugehen, denn man kann schließlich nicht immer gewinnen. Sei es im Fußball oder Fechten - ganz gleich. Mit jeder Niederlage wirst du besser damit umgehen können. Und das ist extrem wichtig zu lernen. Denn:

Wie gehst du damit um, wenn du nur einen Like auf deinen Post bekommst? Wie gehst du mit einem schlechten Kommentar um oder wie gehst du mit null Kommentaren um? Wie gehst du damit um, wenn jemand nicht auf deine Nachrichten reagiert oder wie gehst du auf negatives Feedback auf deinem Profil um?

Wenn du nicht lernst mit negativem Feedback umzugehen, dann gibst du auf und das wäre doch wahnsinnig schade, oder?

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