#317: Beraterwahnsinn - Gibt es wirklich schon ZU viele Berater?

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Von Robert Heineke entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.

What a week, meine Freunde - Diese Woche war bisher sowas von gut! Und das lag daran, dass ich einfach mal wieder ganz vieles, ganz anders gemacht habe. Ich habe meinen kompletten Kalender geblockt und nur am neuen Programm und neuem kreativen Content Konzept/Strategien gearbeitet. Keine Berater Sessions, keine Zoom Calls. Nur ich. Mein Stehschreibtisch und rein in die Foskuszone.

Versteh mich nicht falsch - ich liebe die Zusammenarbeit mit unseren Kunden, aber in den letzten Wochen hat das ganze ein wenig Überhand gewonnen und meine komplette Woche bestand einfach nur noch aus Meetings.

Ich habe dieses kreative “Basteln” total vermisst und es ist energetisch auch etwas total anderes. Ich kann dabei einfach die Zeit vergessen und Sachen umsetzen. Strategien umsetzen und Konzepte und Prozesse bauen.

Aktuell bin ich wieder aktiver im Hamburger Nachtleben. Dort lernt man dann immer wieder Leute kennen und häufig kommt dann ja immer die Frage, was man beruflich eigentlich macht. In der Regel sage ich dann, dass ich Beraterin bin. Und von allen, die nicht in dieser Szene unterwegs sind oder einen BWL-Background haben, kommt immer ein belächender Blick. Nach dem Motto: Noch so eine aus diesem Beraterwahnsinn!

Ich glaube, es gibt eine allgemeine Verwirrung, was eigentlich der Mehrwert von einer Beratung ist. Gepaart mit diesem damals medial sehr präsenten Skandal der guten Frau Von der Leyen hat das eine etwas dunkle Wolke über unsere Branche gelegt. Damit will ich mich nicht zufrieden geben, denn ich LIEBE meinen Job. Ich liebe Beratung.

Diese Vorurteile gegenüber Beratern und Coaches blockieren eben genau diese Menschen, die gerade am Anfang stehen und sich etwas aufbauen wollen und das tut mir jedes Mal so sehr weh das mit anzusehen, wenn diese Menschen, die so viel im Kopf haben, Angst haben sichtbar zu werden und zu wachsen, nur weil man nicht belächelt werden will.

Und das liegt häufig daran, dass man utopisch viele Ansprüche an sich selbst stellt und wenn dann mal überhaupt ein öffentlicher Beitrag kommt, dass der so unfassbar lang und detailliert ausgearbeitet und in perfekter Sprache geschrieben ist, dass die wenigsten sich das a) überhaupt durchlesen, b) genau verstehen, was du da überhaupt meinst oder c) sich für die tolle Vorlesung bedanken - dich aber total vergessen und die Zeit, die du da reingesteckt hast überhaupt nicht in deine persönliche Marke eingezahlt hat. Und: Duch diese Vorurteile bleibt man einfach unsichtbar - es passiert gar nichts.

Wir berater sind aber in der heutigen Zeit wichtiger denn jeh!

Keep Pushing,

Deine A.C.

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