#316: Von 0 auf 100 Million? TRAFFIC SECRETS VON Russell Brunson

24:05
 
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Von Robert Heineke entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.

Wie hat es die Firma ClickFunnels von 0 auf über 100 Millionen Dollar in drei Jahren geschafft - diese Antwort möchte ich dir gerne liefern. Und zwar handelt es sich um die Insights aus dem Buch “Traffic Secrets” von Russell Brunson und ich habe dieses Buch im Urlaub verschlungen und freue mich unglaublich dir heute die größten Erkenntnisse in diesem Podcast mitteilen zu dürfen. Denn es war tatsächlich ein Buch, auf das ich lange gewartet habe und als es rauskam, war ich gefühlt der erste, der es bestellt hat.

Dieses Buch handelt von dem Thema Traffic, also was man tun kann, um mehr Menschen zu erreichen. Denn seine zwei weiteren Bücher “Expert Secrets” und “Dot Com Secrets” beschäftigen sich mehr mit der Frage, wie man aus der Aufmerksamkeit zahlende Kunden macht. In seiner Trilogie wollte er diese Lücke schließen und schauen, welche die besten Tipps sind, um regelmäßig neue Menschen zu erreichen und diese am Ende in zahlende Kunden umzuwandeln. Zum anderen lässt er den Vorhang herunter und zeigt in diesem Buch ganz genau, wie ClickFunnels auf über 100.000 Kunden gewachsen ist.

Denn viele Leute denken, dass Facebook- und YouTube- Werbung dahinter steckt und tatsächlich stellt er ein ganz anderes Konzept vor, das ganz spannend zu lesen war.

Jetzt hatte ich jedenfalls die Chance sein drittes Buch “Traffic Secrets” mal in Ruhe durchzulesen und die wichtigsten Punkte für dich zusammen zu fassen. Denn wir wollen einmal schauen, wie du das ganze für dich selbst umsetzen kannst.

Wir sprechen deshalb in dieser Episode daher über folgende Dinge:

Idee 1: Du musst deinen Wunschkunden kennen!

Wenn du nicht weißt, nach wem du suchst, bringt das alles nichts! Ganz häuft sehe ich bei selbstständigen Beratern, dass sie denken, dass sie eigentlich jedem helfen können und genau das ist das große Problem. Wenn man nicht weiß, wonach man sucht, kann man auch von diesen Leuten keine Aufmerksamkeit und somit keine Anfragen bekommen. Eine coole Übung, die Russell in seinem Buch vorschlägt ist, die Unterscheidung von “weg von Motivation” und “hin zu Motivation” und sich dazu eine Liste anzulegen. Zum einen brauchst du eine klare Vorstellung, wen du eigentlich erreichen möchtest. Zum anderen gibt es Menschen, die eine “weg von Motivation” haben, zu einem bestimmten Schmerz. Beispiel: Ich habe keine Lust mehr auf meinen Job. Mein Chef nervt mich. Alle anderen verdienen mehr Geld. Das sind alles Dinge, die einen dazu bewegen, aus dem Schmerz heraus etwas zu ändern - also die “weg von Motivation” - weg von dem Schmerz.

Dann gibt es Leute, die eine “hin zu Motivation entwickeln. Beispiel: Ich möchte mein Traumhaus kaufen. Ich möchte meine Firma soweit wachsen lassen, dass ich mehr Einfluss auf diese Welt habe.

Deshalb überlege dir, wer eigentlich deine Wunschkunden sind, so konkret wie möglich und mache dann diese beiden Listen auf. Bestenfalls vergleichst du das mit dir selbst: Was waren deine Schmerzpunkte und wo wolltest du hin?

70-80% der Menschen haben eine “weg von - Motivation”.

Schmerz ist häufig der größte Motivator. Vermutlich gibt es lediglich 20-30%, die eine “hin zu - Motivation haben”, die also etwas bestimmtes erreichen möchten. Und die zieht so doll, dass sie loslegen möchten. Deshalb ist diese Liste so wichtig. Sie haben beide dasselbe Ziel, aber sie haben komplett unterschiedliche Motivationen.

Idee 2: Wo du deine Wunschkunden findest.

Wenn du weißt, wer dein Wunschkunde ist und du wirklich weißt, wen du erreichen möchtest, dann ist der nächste Schritt sich zu überlegen, wo sich deine Wunschkunden heute schon treffen. Ein Beispiel, das Russell dazu bringt ist, dass er selbst gerne Wrestling betrieben hat. Und seine Wunschkunden waren so gut wie alle auf einem Blog, nennen wir es mal “wrestling.com”. Da gabe es zu diesem Thema immer die neuesten Highlights, was ja auch nachvollziehbar ist. Da kam die Idee her, dass du eben nicht komplett bei 0 anfangen musst, sondern erstmal überlegen musst, wer heute schon die Aufmerksamkeit deiner Wunschkunden hat und wo sie sich treffen. Das bedeutet, auf welchen Websites ist dein Wunschkunde unterwegs? Welche Podcasts hört er? In welchen Facebook-Gruppen ist er unterwegs? usw. Hier machst du am besten eine komplette Liste an Plattformen fertig. Die Idee dahinter ist, sich “Dream 100” aufzubauen. Das sind die 100 Personen, die heute schon den Zugang zu deinen Wunschkunden haben. Wenn du nur Kontakt zu diesen Leuten hättest, und diese dein Angebot ihrer Gruppe vorstellen würden, dann hättest du auf Anhieb tausende von Menschen erreicht. Das ist ein super spannender Gedanke.

Idee 3: Wie du in die Dream 100 kommst - die 1. Möglichkeit

Buy your way in. Das bedeutet, man kauft sich ein Stück weit ein. Das kann so etwas sein wie: Du suchst Leute, die selbstständig werden wollen. Die meisten befinden sich eventuell auf Seiten von Tony Robbins. Also gehst du hin und schaltest Werbung (z.B. auf Facebook) für Leute, die Tony Robbins gut finden. Auf Instagram könntest du einen erfolgreichen und großen Account fragen, ob sie einen sogenannten Shoutout für dich machen könnten. Hier bezahlst du dieser Person dann einen Preis X und der macht Promo für dich. Das ist allerdings der unspannendere Weg.

Idee 4: Wie du in die Dream 100 kommst - die 2. Möglichkeit.

Work your Way in. Das ist für mich die wesentlich spannendere Variante. Dabei ist die Idee, die Leute in deine Show einzuladen und zu interviewen. Das bedeutet, du suchst dir die Leute aus deiner Dream 100 Liste, die du im vorhinein erstellt hast heraus und lädst sie zu einem Interview ein. Viele Leute denken immer, dass sie bei der anderen Person im Interview sein müssen. Aber das ist ein absoluter Trugschluss. Was nämlich passiert ist, dass dein Interviewpartner natürlich auf seinen Kanälen feiert, dass er in deinem Interview war. Somit kommt seine Zielgruppe bei dir vorbei, um sich dieses Interview anzuhören/-lesen/-schauen.

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