Startups mit Migrationshintergrund - ihre Chancen und Probleme

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Interview mit Christian Vollmann, Vorstandsmitglied Bundesverband Deutsche Startups e.V.

Ein absolutes Erfolgsbeispiel in der deutschen Startup-Szene ist BioNTech. Das von Uğur Şahin und Özlem Türeci gegründete Health-Startup brachte den deutschen Coronaimpfstoff auf den Markt. Das Wissenschaftler-Ehepaar mit türkischen Wurzeln zählt zu den 20 Prozent der Startups von GründerInnen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Der "Migrant Founders Report" des Bundesverbands Deutsche Startups und der Friedrich-Naumann-Stiftung zeigt, dass Teams eingewanderter UnternehmerInnen jünger, besser ausgebildet und internationaler sind als die deutscher Startups. Der Anteil der AkademikerInnen ist höher und mehr Unternehmen haben Englisch als Arbeitssprache etabliert. Dennoch klagen 14 Prozent eingewanderter GründerInnen über eine mangelnde Willkommenskultur. Zudem seien für die Hälfte der UnternehmerInnen bürokratische und sprachliche Hürden zu hoch und auch finanziell sind Startups mit Migrationserfahrung schlechter aufgestellt als deutsche. Im Vergleich zu den durchschnittlich 2,6 Millionen Euro an Risikokapital pro Startup in Deutschland konnten »Migrant Founders« der ersten Generation nur 1,1 Millionen Euro einwerben. Zu den Gründen und möglichen Lösungsanätzen berichtet Christian Vollmann, Vorstandsmitglied Bundesverband Deutsche Startups e.V., im Interview.

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