Das Potenzial von Facebook-Gruppen in der Unternehmenskommunikation (3. Interview mit Thomas Besmer)

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Facebook-Gruppen bieten Euch gratis die Möglichkeit, ein eigenes Forum, Intranet oder E-Learning zu betreiben. Dazu kommt: Sie haben im News Feed eine hohe Sichtbarkeit. Thomas Besmer von Hutter Consult erklärt uns, wie wir mit diesen ausgeklügelten Gruppen neue Kunden gewinnen, Beziehungen pflegen und Zeit sparen können.
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Gemeinsam etwas erreichen, darum geht es bei Facebook-Gruppen. Das könnt Ihr auch mit Euren Kundinnen und Kunden. Man muss nur ein bisschen um die Ecke denken. Thomas Besmer von Hutter Consult erklärt uns, wie.

Natürlich, Ihr gebt Eure Daten an Facebook. Aber trotzdem: Die Features sind gewaltig. Wie sonst nur bei sündhaft teuren Intranet- und E-Learning-Applikationen. Facebook ist sich dessen bewusst und hat die Gruppen in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, sodass sie heute eine Vielfalt von Möglichkeiten bieten, von der Kundengewinnung über die Beziehungspflege bis hin zur internen Ausbildung.

Variante 1: Ihr hostet eine Fach-Community

Hutter Consult betreibt auf eine Gruppe zum Thema "Facebook und Instagram Marketing", mit rund 10'000 Mitgliedern. Diese stellen ihre fachspezifischen Fragen, beantworten diese oft gegenseitig. Die Hutter-Consultants moderieren die Gruppe, helfen mit Tipps und offerieren ihre kostenpflichtigen Dienstleistungen, wenn eine Frage etwas komplexer ist. Der schöne Nebeneffekt dieses Branding- und Akquise-Instruments: die Consultants bleiben am Ball und kennen stets die Probleme ihrer Zielgruppe.

Variante 2: Ihr versammelt Eure Fans

Eine Million Thermomix-Fans teilen auf Facebook Rezeptideen und geben sich gegenseitig Tipps, in der Gruppe von Falke Media. Natürlich werden lässt sich dieser Kanal auch prima dafür nutzen, neue Thermomix-Produkte zu promoten, oder noch besser, Ideen zu sammeln für die Weiterentwicklung.

Variante 3: Ihr instruiert Eure Kundschaft

Müssen Eure Produkte ausführlich erklärt werden? Dann könnt Ihr Facebook-Gruppen als E-Learning nutzen. Sobald die neuen Kundinnen und Kunden auf Euren Einladungslink klicken, müssen sie einen kleinen Kurs absolvieren, den ihr nach Belieben mit Bild- und Videomaterial ausstatten könnt. So könnt Ihr als Webseitenentwicklerin oder Elektroinstallateur viel Zeit sparen und Eure Kundschaft hat eine Wissensdatenbank, auf die sie bei Bedarf zugreifen kann. Das lässt sich natürlich prima koppeln mit Variante 2.

Nicht vergessen: Facebook Messenger

Wenn wir gerade von spannenden Features sprechen: Vergesst nicht den Facebook Messenger. Gekoppelt mit Whatsapp kann dieser Euch die Kommunikation mit Euren Kundinnen und Kunden enorm vereinfachen. Alles, was Ihr dafür braucht, ist ein Facebook Business Account respektive die Facebook Business App.

Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Kommunikationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur.

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