#160 Google Ads: Optimieren statt aufgeben!

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Von IT-founder and Tobias Ziegler entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
In dieser Kurzfolge geht es um das Thema Google Ads. Wenn du anfängst, Kunden über bezahlte Werbung zu akquirieren, welche Schritte gehst du dann als erstes? Und vor allem – was machst du, wenn es mal nicht klappt?

Wir haben sogar ein konkretes Beispiel von einem meiner Zuhörer zu genau diesem Thema bekommen: Er hat 250 Euro in Werbebudget investiert, aber es tut sich nichts. Bisher hat er keinen Neukunden gewinnen können. Soll er also die Werbung abschalten?

Nutze die Learnings deiner Anzeigen!

Wichtig vorweg ist erstmal zu wissen, wenn du bezahlte Werbung schaltest, und dabei ist die Plattform erstmal egal, dann ist der Prozess ein anderer, als wenn du Werbung in einer Zeitung schaltest. Da druckst du x Exemplare und die gehen alle an einem Tag raus und erst danach siehst du, ob es geklappt hat. Bei den Kampagnen, die du schaltest, kannst du lernen.

Der teure Anteil der Werbung ist dann, dass du die Euros, die du für die Werbung in die Hand nimmst, auch darein investierst, zu lernen, was nicht funktioniert. Die Challenge ist dabei, dass du nicht weißt, welche Euros „rausgeschmissen“ werden. Wenn du jetzt also ein Tagesbudget von 5 Euro oder 10 Euro in deine Werbung steckst und es kommt kein Kunde zustande, bedeutet das nicht, dass du sofort alles stoppen musst. Es bedeutet, dass du deine Learnings umsetzen musst.

Diese Daten deiner Anzeigen sind wichtig:

Dazu gehört bei Google Ads:

  1. Wird das Werbebudget überhaupt ausgeschöpft?
  2. Wenn das der Fall ist, schaue ich mir an, was kostet denn ein einzelner Klick? Der Wert des Klicks sollte in Relation stehen zum Ergebnis
  3. Welche Begriffe werden tatsächlich gesucht – und welche kann ich ausschließen?

Das machst du am besten einmal die Woche. Außerdem solltest du den Radius beachten. Ist der zu groß, kannst du unter Umständen irrelevant für die Suchenden sein. Stell lieber den Radius enger und dafür die Suchbegriffe breiter. Auch hier muss das Verhältnis stimmen. Wenn du dann die Demografie deiner Kunden kennst, kannst du die Daten noch weiter filtern. Du kannst dann beispielsweise bestimmte Altersgruppen herausfiltern. Super wichtig ist dein Mindset: Nicht direkt hinschmeißen, sondern lieber optimieren. Du musst lernen, wie du dich am besten platzierst.

Wichtigste Faktoren: Budget und Qualitätsfaktor

Außerdem musst du bei Google Anzeigen die Kombination aus der Relevanz deiner Suchanzeige (Leute befinden, deine Anzeige ist genau das, was sie suchen), der Nutzererfahrung deiner Webseite (interagieren die Nutzer mit deiner Webseite? Geht es dort um das, was in der Anzeige gezeigt wurde?) und der Wahrscheinlichkeit des Klicks (eigener Algorithmus von Google) beachten. Diese drei Punkte bilden den Qualitätsfaktor. Über den wird einiges gesteuert und in Kombination mit deinem Budget entscheidet sich so, ob du nachher auf Platz 1, 2 oder 3 in der Reihenfolge der Werbeanzeigen ausgespielt wirst. Der Qualitätsfaktor ist eine Skala bis 10 und wenn du irgendwann bei 8 oder 9 angelangt bist, bekommst du eine gute Platzierung zu relativ günstigen Preisen.

Wenn du sagst, du brauchst Hilfe bei deiner Werbeanzeige und wüsstest gerne, welche Stellschrauben du anpassen müsstest, dann buch dir gerne einen Call mit mir auf www.it-founder.de. Grundsätzlich funktionieren Google Ads im IT-Bereich richtig gut, daher ist die Wahrscheinlichkeit auf jeden Fall gegeben, dass du mit einer Optimierung an den richtigen Stellen zum Erfolg kommst. Ich freue mich auf deine Nachricht und wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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