#34 Wie Studenten Corona-Geldnot vermeiden

26:15
 
Teilen
 

Manage episode 264848778 series 2709958
Von Hermann-Josef Tenhagen & Finanztip-Redaktion and Hermann-Josef Tenhagen entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Hilfen, wenn der lebensnotwenige Nebenjob wegbricht und die Kosten trotzdem weiterlaufen

Corona hat auch deutliche Spuren in studentischen Haushaltskassen hinterlassen. Denn viele Nebenjobs, etwa in der Gastronomie, sind von heute auf morgen weggefallen. Der Bund will deshalb mit 100 Millionen Euro helfen. Zu wenig, sagen viele Studierende und wollen deshalb am Samstag (20.06.) auf die Straße gehen. In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der aktuellen finanziellen Situation von Studierenden und dafür haben wir einige Gäste in die Sendung eingeladen: Achim Meyer auf der Heyde (Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks), Michael Meister (Staatsekretär im Bundesbildungsministerium) und Sebastian Zachrau (freier Zusammenschluss von Student*innenschaften).

Was Studierende tun können, um die Haushaltskasse aufzubessern

  • Wer bisher kein BAföG beantragt hat, sollte neu darüber nachdenken. Mit der BAföG-Reform 2019 sind die Möglichkeiten gestiegen. Besonders, wenn Eltern wegen Kurzarbeit finanziell nicht helfen können. Weitere Informationen dazu gibt es auf den entsprechenden Seiten des Bundesbildungsministeriums und in unserem Finanztip-Ratgeber.

  • Wer kein BAföG bekommt, ist aber möglicherweise berechtigt, Wohngeld zu erhalten. Das ist nur vom Einkommen abhängig und beträgt im Schnitt rund 150 Euro als staatlichen Zuschuss zur Miete. Wie Ihr Wohngeld beantragen könnt, lest Ihr in unserem Blogbeitrag.

  • Ihr könnt zudem Eure Miete stunden. Wichtig zu wissen: Auch Studierendenwerke stunden die Miete. Und die Möglichkeit der Mietstundung wurde gerade bis Oktober verlängert. Alle Infos dazu in unserem Ratgeber.

  • Als letzte Möglichkeit: einen Studienkredit aufnehmen. Für alle Studierenden zugänglich ist der KfW-Studienkredit. Das sind bis zu 650 Euro monatlich und bei der KfW ist der Kredit zumindest bis März 2021 zinslos. Den Kredit müsst Ihr aber jeden Fall komplett zurückzahlen. Weitere Infos dazu in unsrem Ratgeber

Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findet Ihr auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite.

Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Euch. Falls Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, teilt uns diese gerne mit. Und abonniert gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommt Ihr jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage.

Jingle: Klaus Flinte

52 Episoden