Hunger & Fehlernährung (1/3)

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Weltweit hungern 768 Millionen Menschen. Die Zahl stammt aus dem aktuellen UN-Bericht zum Stand der Ernährungssicherheit. Sie ist deutlich höher als im letzten Bericht – eine Folge der Corona-Pandemie. Aber nicht nur. Schon seit 2017 steigt die Zahl der Hungernden. Das Ziel der UN den Hunger bis 2030 zu beenden scheint in weite Ferne gerückt. Haben wir uns an den Hunger in der Welt gewöhnt? Was sind die Ursachen, das immer noch nicht alle Menschen genügend gesunde Nahrung haben? Was sollte sich am internationalen Ernährungssystem ändern? Darum geht es im dreiteiligen Böll.Spezial „Armut Macht Hunger“. Die erste Folge widmet sich den Folgen der Corona-Pandemie für die Ernährungssituation im globalen Süden und zeigt am Beispiel Südafrikas, warum die politische Diskussion um Hunger und seine Folgen dort schwierig ist. Und sie berichtet, was eine Food-Aktivistin aus einem Township bei Kapstadt dagegen unternimmt.

Ein Podcast mit:
• Nomonde Buthelezi, Food-Aktivistin & Co-Researcher Kapstadt
• Brittany Kesselman, Postdoctoral Research Fellow, Wits University Johannesburg
• Ruramiso Mashumba, Farmerin, Marondera/Simbabwe
• Dr. Silke Stöber, Seminar für Ländliche Entwicklung, Humboldt-Universität zu Berlin
• Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

Shownotes:
Armut Macht Hunger - Fakten zur globalen Ernährung 2021
www.boell.de/armut-macht-hunger

Studie: COVID-19 Measurements: Co-Research on impacts on local food systems www.sle-berlin.de/images/Covid-19%…ject%20brief.pdf

Podcast: Think African Ep 3: Who is feeding Africa?
Soundafrica – Think-african-episode-3

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