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Eine von jedem zu verrichtende Bürgerpflicht oder ein positives Zeichen der voranschreitenden Integration? Deutschland. Nur noch eine Woche bis zu den Bundestagswahlen 2009 in Deutschland. Überall hängen Plakate von Parteimitgliedern oder Bundesabgeordnetenkandidaten. Jeder Blick in eine Richtung fängt ein Wahlkampfspruch auf. Die Flut der unglaubwürdigen und unvorstellbaren Versprechungen sind nah an der Schmerzensgrenze angelangt. Mir fällt auf, dass die Wahlkampfzeit vor den Bundestagswahlen die beste Voraussetzung dafür erfüllt, über die deutsche Politik und deren oberste Vertreter zu lernen. Überall wird über die Politikerinnen und Politiker berichtet und inzwischen sieht man an vielen Ecken der Stadt Stände der jeweiligen Parteien. Der Wahlschein liegt seit einigen Tagen auf dem Schreibtisch und ich frage mich, ob ich zur Wahl gehen soll oder nicht. Doch schnell löst der Entschlussgedanke hinzugehen die Zweifel ab. Wenn ich ein Teil der Gesellschaft bin und neben meinen Pflichten als Bürger auch Rechte Besitze, hat es die oberste Priorität, bestimmte Politiker oder Parteien damit zu beauftragen, diese zu gewährleisten. Oder aber man bestraft die bisherigen Verantwortlichen für die nicht erbrachten Leistungen, die man erwartet hat. Egal ob mit Migrationshintergrund oder nicht - jeder Bürger mit einem deutschen Pass ist Deutscher und hat mit seinem Stimmrecht automatisch eine Verantwortung auf sich genommen, das Zusammenleben der Gesellschaft zu verbessern. Wenn wir auf unser Stimmrecht verzichten, dann entziehen wir uns dieser Verantwortung und andere machen sich dieser Verantwortungslosigkeit zu Nutze. Reicht allein die Stimmabgabe am 27. September 2009? Ich denke, dass ausgerechnet den Deutschen mit Migrationshintergrund eine sehr wichtige Möglichkeit erwartet, mit der sie die immer und immer wieder angesprochene fehlschlagende Integration leugnen können. Doch wie ist das möglich? Gerade in Zeiten, wo Großstädte wie Köln die mangelnde Freiwilligkeit der Bürger als Wahlhelfer beklagt und viele Deutsche nicht mal wählen gehen, sollten Deutsche mit Migrationshintergrund die Initiative ergreifen und sich als Wahlhelfer eintragen. Nicht des Erfrischungsgeldes wegen sondern wegen einem Bewusstsein, welches sich durch die Jahre hinweg entwickelt hat. Dieses verdient es der Öffentlichkeit und der deutschen Mehrheitsgesellschaft präsentiert zu werden. Personen, denen die Integration der Migranten nicht ausreicht und eine Assimilation anstreben, müssen langsam sehen, dass deise "Ausländer" FREIWILLIG sich der Sache bereit erklären und es als selbstverständlich sehen, der Stadt, dem Staat und der Gesellschaft den Dienst zu erweisen. Deshalb plädiere ich für eine flächendeckende und großzahlige Teilnahme der Migrantinnen und Migranten mit deutschem Pass an den diesjährigen Bundestagswahlen und somit auch an der Verbesserung des Zusammenlebens und an der Förderung der Integration. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger: Auf in die Wahllokale - als Wähler und WAHLHELFER...

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