Angriff aufs Autofahren?

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Auf immer mehr Strassen gilt Tempo 30. Parkplätze werden abgebaut. Forderungen nach höherem Benzinpreis stehen im Raum. Will die Politik damit den Autofahrerinnen das Leben schwer machen? Oder braucht es diese Massnahmen für eine nachhaltige Mobilität? Gemeinden sollen in Quartierstrassen einfacher Tempo 30 einführen können. Einen entsprechenden Vorschlag hat der Bundesrat jüngst in die Vernehmlassung geschickt. Ist Tempo 30 eine gute Massnahme, um den Lärm zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen? Oder bremst es den gesamten Verkehr – auch den öffentlichen? Wer zu Stosszeiten eine viel befahrene Strasse nutzen oder mit der Bahn fahren will, soll dafür bezahlen. Das ist die Idee des Mobility Pricing, das der Bund als Lösung gegen verstopfte Verkehrsachsen prüft. Können wir so Verkehrsengpässen entgegenwirken? Oder ist das eine unnötige Bevormundung? Im «Klimapakt von Glasgow» haben sich die Länder dazu verpflichtet, den Ausstoss klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren. In der Schweiz ist der Verkehr für rund ein Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich. Eine Lösung könnte Elektromobilität sein. Aber braucht es dazu neue Kernkraftwerke? Oder muss die Schweiz noch mehr auf Wasserkraft und erneuerbare Energien setzen? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus in der «Arena»: – Marionna Schlatter, Nationalrätin Grüne/ZH; – Matthias Aebischer, Nationalrat SP/BE; – Walter Wobmann, Nationalrat SVP/SO; und – Andri Silberschmidt, Nationalrat und Vizepräsident FDP/ZH. Weitere Gäste sind noch offen.

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