#Folge 19: Hochsensitivität im Verständnis des Vulnerabilitäts-Stress Modell

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Von Dipl. Psych. Britta Sperling entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.

Unter welchen Bedingungen erweist sich die hochsensitive Wahrnehmungsfähigkeit als Fluch, unter welchen als Segen...? Warum gelangen manche Personen in ihre Kraft und verbinden sich mit den Ressourcen ihrer Veranlagung, warum entwickeln andere wiederum ernstzunehmende psychiatrische Symptome bis hin zu psychischen Störungen?

Die dahinterliegenden und ineinandergreifenden Faktoren dürften ähnlichen Mechanismen unterliegen, wie bei allen Menschen:

Das Vulnerabilitäts Stress Modell vermag zu erklären wann und ob wir anfällig(er) für die Entwicklung bestimmter Krankheiten sind.

Disposition, Bewältigungsmechanismen und Resilienzfaktoren sind hier zentrale Stichworte. Was genau als ungünstige Stressfaktoren wirken kann und wann das individuelle Stresslevel seinen Peak erreicht, ist interindividuell unterschiedlich: Die Hochsensitivität könnte hier die Vulnerabilität (generelle Anfälligkeit) für ungünstige Entwicklungsprozesse nochmals erhöhen.

weiterführende Literatur:

https://www.patricewyrsch.ch/ Sensitivitätstypen

Pfeifer, S. (2004). Wenn Sensibilität zur Krankheit wird. Klinik Sonnenhalde, Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Broschüre.

Liss et al. (2005). Sensory processing sensitivity and its relation to parental bonding, anxiety, and depression. Personality and Individual Differences, 39, 1429–1439.

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