SchmiedingsBlick – Vol. 108

14:36
 
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In dieser Folge blicken wir auf die erwartete Zinswende der EZB, den schwachen Euro, den anziehenden ifo-Geschäftsklimaindex und die Ölpreise. – Hinweise auf einen ersten Zinsschritt der EZB im Juli mehren sich. Auch bei der EZB setzt sich die Einschätzung durch, dass die Inflation hartnäckiger sein wird als erwartet. Mit welchen Zinsschritten ist zu rechnen? Welchen Kompromiss wird die EZB eingehen, um sowohl die Tauben, die Befürworter einer lockeren Geldpolitik, als auch die Falken, die Verfechter einer restriktiven Geldpolitik, zufriedenzustellen? – Steigen die Zinsen im Euroraum, wird auch die Währung wieder attraktiver. Der Euro hat sich von seinen Tiefstkursen der Vorwoche etwas erholt. Wie sind die Aussichten für den Wechselkurs? Bleibt er durch die räumliche Nähe zum Kriegsgebiet unter Druck? Und welchen Stellenwert hat der Wechselkurs für die europäische Wirtschaft mit Blick auf die Exporte und die Konjunktur? – Mit Blick auf Deutschland: Am Montag veröffentlichte das ifo Institut den Geschäftsklimaindex, welcher im Mai von 91,9 auf 93 Punkte anstieg. Wird damit eine Rezession zumindest in Deutschland aktuell etwas unwahrscheinlicher, oder sollten wir diese Zahlen mit Vorsicht betrachten? – Beim Weltwirtschaftsforum in Davos stehen die vielen Krisenthemen unserer Zeit auf der Tagesordnung. Von Russlands Krieg gegen die Ukraine über die hohe Inflation und die Energie- und Klimakrise bis zur globalen Nahrungsmittelversorgung. Wie gefährlich sind diese Krisen für die Weltwirtschaft? Und wie lange könnten uns diese Krisen noch begleiten? – In Davos wirbt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck für einen Öl-Höchstpreis für die großen Ölverbraucher-Staaten, über dem sie kein Öl mehr ankaufen. Dieses Käuferkartell könnte auch zeitlich befristet sein, bis sich die weltweiten Energieströme neu organisiert haben. Wie ist dieser Vorschlag einzuschätzen, und welche wirtschaftlichen Folgen hätte ein solcher Höchstpreis für Öl.

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