Transponieren für Saxophone - Daily Sax

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Von Bernd Hartnagel and Saxbrig@gmail.com (saxbrig@gmail.com (Bernd Hartnagel)) entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.

206 Transponieren für Saxophone - Daily Sax Inhalt: 00:00 Transponieren für das Saxophon 01:04 Warum gibt es überhaupt transponierende Instrumente? 02:03 Was bedeutet transponieren nach Bb? oder Eb? 03:28 Wie transponiert man Noten? 04:23 Wohin transponieren die verschiedenen Saxophone 07:01 Praxis: Noten umschreiben (transponieren) für Tenorsaxophon 09:50 Praxis: Noten umschreiben (transponieren) für Altsaxophon 13:08 Was mache ich wenn die Melodie zu hoch oder zu tief ist? Im heutigen Video geht es um das Thema Transponieren auf dem Saxophon. Vielleicht hast du schon festgestellt, dass es irgendwie falsch klingt, wenn du auf dem Saxophon mit Klavier zusammen aus den gleichen Noten spielst (oder einfach ein Stück in der gleichen Tonart, z.B. in C-Dur, ohne Vorzeichen). Das gleiche gilt für das Zusammenspiel mit Gitarre oder Flöte... und auch bei verschiedenen Saxophonen untereinander passt es oft nicht, wenn man die selben Noten benutzt, beispielsweise wenn Tenor-Saxophon und Alt-Saxophon zusammen spielen wollen. Saxophonisten müssen daher oft etwas an den Noten die sie spielen verändern (oder die Spielpartner müssen das tun) - genauer gesagt: man muss die Tonhöhe um ein bestimmtes Intervall verändern und spricht in diesem Zusammenhang von "transponieren". Was sind transponierende Instrumente? Ein sogenanntes "tansponierendes Instrument" ist die Bezeichnung für ein Musikinstrument, bei dem die Notation nicht in der Tonhöhe erfolgt, die erklingen soll. Die notierten Töne sind gegenüber der erklingenden Höhe um ein jeweils bestimmtes Intervall verschoben. Somit stimmt bei transponierenden Musikinstrumenten die notierte Stimme nicht mit dem tatsächlichen Klang des Instruments überein. Im engeren Sinn sind transponierende Instrumente solche, die um ein anderes Intervall als die Oktave transponieren. Man spricht dann davon, dass ein Instrument z.B. ’in Bb’ (das wäre beim Tenor- und Sopran-Saxophon der Fall, aber auch bei Trompeten oder Klarinetten) oder ’in Eb’ ist (u.a. Alt-Saxophon, Bariton-Saxophon). Das heißt konkret: - Wenn du auf dem Alt-Saxophon ein C spielst, klingt ein Eb (und zwar genauer gesagt das Eb unter dem C, eine Sexte tiefer, aber das ist in der Praxis gar nicht so wichtig. Man kann erstmal der Einfachheit halber sagen, dass du auf dem Alt-Sax eine kleine Terz höher bist als Instrumente in C, z.B. Klavier). - Wenn du auf dem Tenor-Saxophon ein C spielst, klingt ein Bb (und zwar das Bb, das über eine Oktave tiefer ist, eine große None). - Beim Sopran-Sax klingt ebenfalls ein Bb (hier nur einen Ganzton tiefer). Damit also tatsächlich ein C erklingt, wenn z.B. deine Mitspieler auf dem Klavier ein C spielen, musst du etwas ändern - du musst einen anderen Ton spielen. Kleiner Überblick und einige Beispiele für transponierende Instrumente, damit du siehst, dass wir als Saxophonisten mit dem Thema nicht alleine dastehen: -Sopran-Klarinette in Eb, klingt eine kleine Terz höher als notiert -Trompete in D, klingt eine große Sekunde höher als notiert -Klarinette/Trompete/Flügelhorn/Sopransaxophon in Bb, klingen eine große Sekunde tiefer als notiert - Altflöte in G, klingt eine Quarte tiefer als notiert - Altsaxophon/Alt Horn in Eb, klingen eine große Sexte tiefer als notiert - Tenorsaxophon/Bassklarinette/Basstrompete/Tenorhorn in Bb, klingen eine große None tiefer als notiert - Baritonsaxophon in Eb, klingt eine große Tredezime tiefer als notiert - Horn (Waldhorn)/Englisch Horn in F, klingen eine Quinte tiefer als notiert Warum gibt es transponierende Instrumente? Transponierende Instrumente wie das Saxophon haben einen entscheidenden Vorteil: man kann z.B. auf allen Saxophonen mit den gleichen Griffen spielen (also z.B. der Griff für das tiefe C ist immer gleich, egal ob Alt-, Tenor-, Sopran-, Bariton-Sax usw.). Wenn man die Töne mit ihrem klingenden Namen bezeichnen würde, wäre das auch ziemlich umständlich, denn die einfach zu greifende C-Dur Tonleiter ohne Vorzeichen, die Anfänger als erstes lern

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