Bundeskassenwart Gaillard hat zu viel Geld – schon wieder

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Fast alljährlich verbucht Serge Gaillard einen Milliardenüberschuss im Bundesbudget. Der Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) nimmt Stellung, ob das wirklich Sinn macht, wirtschaftlich und politisch. Denn die Zusatzmilliarden wecken längst Begehrlichkeiten. Es ist ein Luxusproblem, mit dem sich Serge Gaillard Jahr für Jahr herumschlagen muss. Der Bund nimmt mehr Geld ein, als dass er ausgibt. Doch statt das überschüssige Geld – 2019 waren es rund drei Milliarden – zu investieren, baut Gaillard damit wie vom Gesetz vorgeschrieben Schulden ab. Staatsschulden, die in der Schweiz im Vergleich zum Ausland ohnehin schon sehr tief sind. Ist das wirklich sinnvoll? Rein ökonomisch kann die Schweiz ja beim Schuldenmachen sogar Geld verdienen, wegen den Negativzinsen. Und politisch läuft längst eine breite Debatte darüber, was die Schweiz mit den alljährlichen Überschüssen tun könnte. Ideen gibt es zuhauf. Mitten drin Serge Gaillard: Der frühere Gewerkschafter muss gerade Forderungen der Linken immer wieder enttäuschen und auf das sture Einhalten der Schuldenbremse pochen. Der oberste Kassenwart des Bundes, Serge Gaillard, nimmt Stellung in der «Samstagsrundschau».

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