Folge 66: Histrionie. Die Psychologie unbewußter Inszenierungen

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Von Dr. Cécile Loetz & Dr. Jakob Müller, Dr. Cécile Loetz, and Dr. Jakob Müller entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Rätsel des Unbewußten

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Episodenbeschreibung: Während die klassische Konzeption der Hysterie eine ganze Bandbreite von Symptomen beschrieben hat, die heute in anderen Störungsbildern und Diagnosen untergebracht sind, setzt der Begriff Histrionie einen Akzent auf den sogenannten »Mechanismus der unbewußten Inszenierung«. »Inszenierung« bezieht aber nicht auf einen vermeintlichen Täuschungsversuch oder bewußte Manipulation, sondern vielmehr auf einen charakteristischen Eindruck in der Gegenübertragung, d.h. den Impulsen und Gefühlen, wie sie in einer anderen Person entstehen. So etwa die Unfähigkeit, mit den dargebotenen Gefühlen der Betroffenen wirklich mitfühlen zu können.

Download der Episode (mp3)

Das Skript zur Episode

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Literaturempfehlungen:

  • Eckhardt-Henn, A., Kernberg, O. Buchheim, P., Dulz, P. (2000) hysterische, histrionische Persönlichkeitsstörung. In: Persönlichkeitsstörungen, Theorie und Therapie. Heft 3, Schattauer, Stuttgart / New York 2000, 127–175.
  • Faust, V. (2011): Hysterie – Hysterische Neurose – Histrionische Persönlichkeitsstörung – Dissoziative Störungen – Konversionsstörungen – Konversionshysterie. In: Psychiatrie Heute. Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Gesundheit.
  • Mentzos, S. (1997). Hysterie. Zur Psychodynamik unbewußter Inszenierungen. Frankfurt a.M.: Fischer.
  • Rupprecht-Schampera, U. (1997). Das Konzept der »frühen Triangulierung« als Schlüssel zu einem einheitlichen Modell der Hysterie. Psyche, 1997, 51(7), 637-664
  • Sachse, R. (2017) Histrioniker: Mit Dramatik, Manipulation und Egozentrik zum Erfolg. Klett-Cotta Verlag.
  • Seidler, G. (2001). Hysterie heute. Metamorphosen eines Paradiesvogels. Gießen: Psychosozial.

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