123 Positive Gewohnheiten die Dich im QM weiterbringen

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Vier positive Gewohnheiten für Deine Entwicklung im QM

In Podcast-Episode #122 habe ich Dir fünf negative Gewohnheiten vorgestellt, die im QM destruktiv sein können. Heute bekommst Du vier positive Gewohnheiten als Vorschläge von mir, die Dir in Deiner Entwicklung helfen. Das Schwierige an diesen Gewohnheiten ist, dass sie nicht täglich ausgeübt werden, sondern eine gewisse längerfristige Planung erfordern. Das macht sie jedoch nicht weniger machtvoll.

Hier kommen meine vier Vorschläge für positive Gewohnheiten:

Einbau von Strategie-Phasen in Dein Tagesgeschäft

Im turbulenten Tagesgeschäft (dem fachlichen Klein-Klein) kommen strategische oder langfristige Themen oft sehr kurz. Deshalb empfehle ich Dir, feste Zeiten für die strategische Weiterentwicklung Deines Systems oder Deiner Person in Deinen Kalender einzutragen. Wenn Du wartest, bis sich von allein während des Sommerlochs oder zwischen Weihnachten und Silvester geeignete Zeiträume von selbst ergeben, wartest Du eventuell sehr lange.

Starte mit einer Stunde pro Woche. Beobachte, ob Dir die Beschäftigung mit strategischen Themen guttut und erhöhe dann die Zeit entsprechend. Auditplanung, Mitarbeitergespräche und Deine persönliche Entwicklung sind nur einige Beispiele für wichtige Themen, die oft aufgeschoben werden, weil wir dringenden Problemenchen gerne den Vorzug geben.

Führe eine "Warten auf"-Liste

Oft bitten wir andere Menschen darum, dass sie uns Informationen geben oder Aufgaben erfüllen. Wenn Du nicht nachhältst, ob Du die angeforderten Informationen oder Arbeitspakete erhalten hast, kann das zu einem Problem führen. Im Tagesgeschäft gehen solche Dinge oft unter – und manchmal spekulieren KollegInnen vielleicht sogar darauf, dass Du diese eine, vielleicht etwas aufwendige Aufgabe vergisst und sie nicht mehr darauf ansprechen wirst.

Da bleibt mitunter viel Potenzial auf der Strecke. Wenn Du Dir konsequent aufschreibst, was Andere Dir noch „schulden“, dann kannst Du Dein Gehirn von diesem Ballast freimachen und stellst sicher, hier nichts zu vergessen. Da ist Konsequenz gefragt, aber ansonsten eine relativ einfache Sache.

Ein intensiverer Kontakt zu Kunden, von denen Du lernen kannst

Kunden sind eine sehr wertvolle Quelle von Wissen und Erfahrung. Und nicht wenige Kunden sind gerne bereit, im Sinne der Entwicklung ihrer Lieferanten dieses Wissen zu teilen. Deshalb empfehle ich Dir, sooft es geht den Kontakt mit den Kunden zu suchen, von denen Du etwas lernen kannst.

Du kannst hier ein regelrechtes Beziehungskonto führen. Sende positive Signale und baue Vertrauen auf. Später, wenn Ihr mal Probleme habt oder Hilfe benötigt, kannst Du dann etwas von diesem Konto abheben.

Und wenn sich unter Deinen Kunden keine positiven Vorbilder finden lassen, hast Du zumindest genug Beispiel dafür, wie man es nicht macht.

Konsumiere Inhalte aus Bereichen außerhalb des QM und Deiner Branche

Wenn Du immer das Gleiche tust, wirst Du stets die gleichen Ergebnisse bekommen. Das gilt auch für die Beschäftigung mit Inhalten. Wenn Du Dich nur in der QM-Welt und innerhalb Deiner Branche bewegst, beschränkst Du Deine Weiterentwicklung.

Erweitere Deinen Horizont, indem Du Dich mit Inhalten außerhalb Deiner Branche beschäftigst. YouTube-Videos, Blogartikel, Magazine oder Dokumentationen. Die Welt ist voll mit wertvollen Inhalten. Die Kunst besteht darin, Verbindungen zwischen Deinem Kontext und diesen „fremden“ Inhalten zu finden.

Ich lerne sehr viel von Podcasts mit den Themen Vertrieb und Marketing. Die Verbindung zum QM ist, dass wir uns ständig verkaufen. Unsere Maßnahmen verkaufen wir an Mitarbeitende. Unsere Ideen an die oberste Leitung, wenn wir Budget bewilligt bekommen wollen. Oder die Leistung unseres QM-Systems an Kunden im Kundenaudit.

Um hier eine positive Gewohnheit auszubilden, könntest Du Dich einmal pro Woche mit fach- und branchenfremden Inhalten beschäftigen. Dadurch solltest Du jedoch Dein Kerngeschäft und die Branche in der sich Dein Unternehmen tummelt, nicht vernachlässigen.

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