106 Künstliche Intelligenz im QM einsetzen

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Von Q-Enthusiast - Florian Frankl and Q-Enthusiast | Florian Frankl entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.

Künstliche Intelligenz im QM? Unbedingt!

Ich bin der festen Überzeugung, dass modernes Qualitätsmanagement auf zwei Standbeinen steht. Das erste Standbein ist die Orientierung an menschlichen Werten. Denn die Herstellung von Produkten und Dienstleistungen in hervorragender Qualität dient in letzter Konsequenz immer dem Menschen. Das zweite Standbein ist die Verwendung digitaler Technologie. Und zu dieser Technologie gehört in immer größeren Ausmaß Künstliche Intelligenz (KI).

Obwohl ich dieses Thema vor allem im Qualitätsbezug äußerst spannend finde, bin ich mit meinem Wissen in diesem Bereich noch sehr am Anfang. Deshalb habe ich mit Peter Droege einen kompetenten Ansprechpartner für ein Podcast-Interview gewinnen können. Peter Droege ist Mitgründer und CEO der Layer7 AI GmbH mit Sitz in Tübingen.

Das Unternehmen hat in der Vergangenheit bereits mit einigen sehr namhaften Firmen KI-Projekte initialisiert, darunter Porsche, Stihl und Payback. Darunter auch Projekte mit Qualitätsbezug. Ich selbst plane mit Layer7 AI ein Qualitätsprojekt und wusste deshalb schon vor dem Interview, dass Peter Droege der richtige Ansprechpartner für ein Interview ist.

Viele Unternehmen wissen nicht, wie sie mit KI anfangen sollen

Zu diesem Schluss kommt eine Studie von BearingPoint, die im März 2020 veröffentlicht wurde. So gaben ganze 68 % der Unternehmensvertreter an, mit KI noch nicht begonnen zu haben und nicht zu wissen, wie sie sich der Thematik nähern sollen. Wichtiger Hinweis: Sie sollten dies Podcast-Interview hören!

Begriffsdefinition für Künstliche Intelligenz (nicht nur) im Qualitätsmanagement

Zu Beginn des Interviews hat mich interessiert, wie Begriffe, die man fast täglich in Zeitschriften oder im Internet liest und hört, verorten darf. Darunter:

  • Die Unterscheidung zwischen alter und neuer Künstlicher Intelligenz
  • Die Unterscheidung zwischen starker und schwacher Künstlicher Intelligenz
  • Neuronale Netze

Wie können Unternehmen anfangen?

Wir besprechen im Interview die ersten Handlungsempfehlungen für Unternehmen, die sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen wollen. Angefangen von den Vorkenntnissen, über die Anforderungen an notwendige Daten, bis hin zu den Kosten, die ein KI-Projekt verursachen kann.

Auf ihrer Startseite beschreibt die Layer7 AI eine sehr einfache Möglichkeit, mit Künstlicher Intelligenz loszulegen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags läuft eine Art „Kennenlern-Aktion“, bei der das Unternehmen kostenfrei ermittelt, wie viel Potenzial in einer denkbaren KI-Anwendung steckt. Und nur dann, wenn ein gewisses Potenzial gegeben ist, wird über eine konkrete Beauftragung gesprochen.

Einfacher geht es nicht!

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz heute schon?

Laut Peter Droege dürfen oder müssen wir noch nicht so bald hoffen oder befürchten, dass KI-Anwendungen die Weltherrschaft an sich reißen werden. Die Abbildung sehr klar spezifizierter Anwendungen ist heute bereits sehr gut möglich. Darüber hinaus stehen wir noch vor vielen Herausforderungen. Angefangen vom Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation bis hin zur Unterscheidung eines Leoparden von einem Elefanten mit Leoparden-Bemalung (Stichwort: intelligente Bilderkennung).

Buchtipps zu den Themen Digitalisierung, Algorithmen und Künstliche Intelligenz

Das war mein erstes Buch zum Thema Algorithmen. Es hat mich dazu gebracht, mein erstes KI-Projekt zu starten. Besonders gut gefällt mir die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema. Pro und Kontra werden ausgewogen beleuchtet.

Das Besondere an diesem Buch ist aus meiner Sicht die Beleuchtung der soziologischen Ebene um sich die Digitalisierung von einer völlig anderen Seite zu erschließen.

„Das WARUM der Digitalisierung: Reduzierung von Komplexität“

Dieses Buch klingt dem von Hannah Fry nicht unähnlich. Beide Autorinnen nutzen jedoch unterschiedliche Beispiele und zitieren jeweils andere Studien.

Manuela Lenzen geht dabei konkret auf die Herausforderungen in Deutschland ein.

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