Vom Zwang Etwas Sein Zu Müssen

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Von psychologie-einfach.de and Aljoscha Laschgari entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Ich durchlebe gerade eine Phase, in der ich mich ernsthaft frage, ob ich überhaupt irgendetwas darstellen muss, um gemocht, geliebt oder akzeptiert zu werden. Ich denke mir mittlerweile, dass ja eigentlich jeder Mensch so etwas wie Liebe verdient hat. Egal in welchen Lebenszuständen er sich schon länger oder gerade erst befindet. Ich meine, meine aktuellen Lebenszuständen sind jetzt nicht gerade das, was ich als „Social Media gerecht“ bezeichnen würde, aber ich denke mir, dass es ja trotzdem immer irgendwelche Menschen da draußen gibt, die schlechter leben als ich. Und selbst die kriegen ja mal nen Kuss auf die Wange oder ne Umarmung oder ne nett gemeinte Geste von außen. Was ich sagen will, ist, dass wir uns selbst wohl am kritischsten betrachten, aber hey, wozu das Ganze eigentlich? Suchen wir denn mit Zwang einen Grund, warum wir es nicht verdient haben, geliebt oder gemocht zu werden? Wenn ja, was ist der Sinn dahinter? Trägt das zu unserer Lebensqualität bei? Ziehen wir irgendwelche Vorteile daraus? Ich weiß nicht, aber ich habe mich entschlossen, diese Denkweise jetzt ein für alle mal abzulegen. Denn wenn es so etwas wie eine höhere Macht gibt, dann glaube ich wirklich nicht, dass dieses Etwas Liebe ungleichmäßig auf die Menschen verteilt hat. Ja der Schorsch, der hat jetzt 2 Liebeseinheiten mehr verdient als die Ilse. Weil der Vorname Ilse mit I anfängt und nicht mit S. Ne, glaub ich einfach nicht, dass die Welt diesbezüglich ungerecht ist. Ich denke, du kannst der fetteste, hässlichste, ärmste und dümmste Mensch der Welt sein und es gibt trotzdem jemand da draußen, der deine Speckfalten mag. Weil sie eben so kuschelig sind. Und Wärme abgeben, wenn’s kalt ist. Also hör endlich auf, aus einer gefühlten Angst heraus zu handeln, nicht gut genug für irgendjemanden oder irgendwas zu sein. Chill mal dein Leben und mach ab jetzt die Dinge, die DU willst. Die Dinge, die DU liebst. Und nicht, die Dinge, die du angeblich für irgendjemanden oder irgendwas machen musst, um gemocht oder akzeptiert zu werden. So, und ich hatte richtig viel Bock, diesen Artikel zu schreiben. Nach gefühlten Monaten des letzten Beitrags endlich mal wieder Lust drauf. So soll’s sein! Audioversion gibt’s vielleicht auch noch. Wenn ich in Zukunft mal Bock drauf habe. Jetzt gerade nicht. Will lieber Basketball spielen gehen.

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