Der Demokratie-Clash von Washington: Über die Zukunft deutsch-amerikanischer Beziehungen

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Der Sturm auf das Kapitol hat nach Ansicht von Prof. Detlef Junker etwas zu tun mit der Ursünde Amerikas, mit dem Rassismus. „Es sind alles weiße Männer und Frauen gewesen, sie hatten die Kriegsflagge der Konföderierten mit den dreizehn Sternen“, sagt Junker, emer. Gründungsdirektor des Heidelberg Centers for American Studies, in SWR2 am Morgen. „Es ist ein Aufstand der weißen Mehrheit gegen eine zukünftig multikulturelle und multirassische Gesellschaft“. Darin läge die historische Kontinuität zwischen dem 19. Jahrhundert und heute. International und stark auch von deutscher Seite sei der Vertrauensverlust in die amerikanische Politik in den letzten Jahren erheblich gesunken. Aber wir seien auf die amerikanische Sicherheit und den amerikanischen Weltmarkt angewiesen. „Eine Abspaltung Europas oder Deutschlands von den USA wäre aus meiner Sicht eine weltpolitische Katastrophe, auch deshalb, weil die Europäer alleine es nicht schaffen“, so Junker.

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