Fehlfarben 24: Senga Nengudi – Topologien // Retrospektive O. Winston Link

 
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Überraschend spannende Ausstellungen und drei Weine, mit denen wir auch nicht so gerechnet hatten: Wir hatten einen guten Abend.

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00.00:00. Begrüßung und Vorstellung.

00.00:50. Blindverkostung Wein 1. Wir trinken heute Silvaner, die sich, ich nehme alle Pointen vorweg, als durch die Bank großartig herausstellen.

00.03:13. Unsere erste Ausstellung: Senga Nengudi, Topologien in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus. Ich klaue ein Zitat von der dortigen Website: „Eine legendäre Avantgarde-Künstlerin, deren bedeutende Installationen in einen Koffer passen – so beschrieb die Künstlerkollegin Lorraine O’Grady einst Senga Nengudi und ihr Werk. Seit fünf Jahrzehnten entwickelt Nengudi, die 1943 in Chicago geboren wurde, ein einzigartiges Œuvre, das sich zwischen Bildhauerei, Performance und Tanz bewegt.“ Tollerweise hatten wir alles davon vor der Nase: eine aufgezeichnete Performance, ein paar per Fotos, skulpturale Werke sowie Installationen. Dazu spannende Materialien und verschiedene Wege, sich den städtischen Raum wiederzuerobern.

Von uns gab’s drei Daumen nach oben und eine Anschauempfehlung. Läuft nur noch bis zum 19. Januar 2020, also schnell rein. Ist auch, und das ist jetzt nicht abfällig gemeint, nicht so sehr groß, weil die übersichtliche Anzahl von Stücken reicht, um ihr Werk abzubilden oder wenigstens anzureißen, und daher braucht man auch keine fünf Stunden, um durchzugehen.

00.36:55. Blindverkostung Wein 2.

00.43:55. Unsere zweite Ausstellung: eine Retrospektive des Fotografen O. Winston Links im Kunstfoyer der Versicherungskammer. Die Ausstellung hat uns alle zu kindlichen Eisenbahnfans werden lassen, obwohl wir total analytisch an dokumentarische Fotos rangehen wollten. Hat überhaupt nicht geklappt, so „irrwitzig“ (O-Ton Felix) waren die Bilder (und Töne!). Daher natürlich auch eine Anschauempfehlung; läuft noch bis zum 26. Januar 2020 und kostet wie immer im Kunstfoyer keinen Cent.

01.04:00. Blindverkostung Wein 3.

01.24:15. Wir lösen die Weine auf, aber wir konnten uns nicht für einen Sieger entscheiden, weil alle drei sehr sympathische und äußerst eigene Charaktere waren. Den Orange Wine haben wir dann doch auf Platz 1 gesetzt, weil er am spannendsten war, aber wir würden von allen eine Kiste trinken wollen. Oder zwei.

Wein 1 von Flo: Weingut Wechsler, Pet Nat Fehlfarbe, Rheinhessen 2018, Schaumwein, 11,5%, bei 8 Green Bottles für 16,50€.

Wein 2 von Anke: Kerstin Laufer, Silvaner trocken, Franken 2018, 12%, bei WirWinzer.de für 7,90€.

Wein 3 von Felix: Geiger & Söhne, Silvaner mundart Kabinett trocken, Franken 2018, 13%, beim Winzer für 7€.

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