So baust Du eine bessere Bindung mit Deiner Katze auf

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Pet-Talks: Katze – der Ratgeber-Podcast von DeineTierwelt

Katzen gelten als selbstständige und unabhängige Tiere. Doch eine Studie von Forschern der amerikanischen Oregon State University aus dem Jahr 2019 zeigt, dass Katzen durchaus eine Bindung zu ihren Bezugspersonen eingehen. Aber wie schaffst Du es, die Bindung zu Deinem Stubentiger zu verbessern? Die DeineTierwelt-Expertinnen Annika und Tina haben da ein paar Tipps für Dich.

Woran erkennst Du überhaupt, ob Deine Katze Dich liebt und als Bezugsperson ausgewählt hat? „Katzen kommunizieren eher über ihre Körperhaltung und über die Geruchsebene“, erklärt DeineTierwelt-Katzenexpertin Annika Holzkamp in dieser Folge von „Pet-Talks: Katze“.

Deswegen solltest Du auf folgende Anzeichen achten, um zu erkennen, wie es um die Bindung zu Deiner Katze bestellt ist:

  • „Katzen, die sich untereinander gut verstehen, reiben ihre Köpfe aneinander“, sagt Annika. Wenn Deine Katze Dich also mit ihrem Köpfchen anstupst, ist das ein Zeichen von Zuneigung und Bindung.
  • Auch auf die Augen Deiner Katze solltest Du achten. Blinzelt sie Dich langsam an, ist das ihr Weg zu sagen: „Ich hab' Dich lieb.“
  • Katzen verbringen viel Zeit damit, sich zu putzen. Wenn sie andere Katzen putzen, ist das auch ein Verhalten, um Zuneigung zum Ausdruck zu bringen. Wenn Deine Katze also beim Streicheln an Deiner Hand knabbert oder Deine Arm ableckt, signalisiert sie Dir, dass sie Dich mag.
  • Und natürlich der Klassiker: Wenn Deine Katze Dir ihre Beute bringt, hast Du es geschafft. Dadurch zeigt sie, dass Du ihr wichtig bist und dass sie für Dich sorgt – genau wie Katzen in einer Familie untereinander.

Was Du tun kannst, um die Bindung mit Deiner Katze zu verbessern

Damit Deine Katze Dich als Bindungsperson akzeptiert, ist es wichtig, dass Du ihr auf einer Ebene begegnest, die sie als Katze verstehen kann, sagt Annika. „Wenn meine Katze mich mit dem Kopf anstupst, stupse ich sie auch vorsichtig mit der Stirn an“, sagt sie. „Katzen verstehen das dann auch und freuen sich, dass wir ihre Sprache sprechen.“

Christina Wolf, ihre Podcast-Partnerin und ebenfalls Deine Tierwelt-Katzenexpertin ergänzt: „Wenn wir mit der Katze kommunizieren, sollten wir uns hinhocken und uns so auf die gleiche Ebene wie sie begeben. Außerdem sollten wir nicht als trampelnde Riesen auf sie zulaufen.“

Spielen, spielen, spielen

Und – ganz wichtig – gemeinsam Zeit verbringen und miteinander spielen. „Es ist immer toll, wenn man irgendwas mit seinen Katzen macht“, sagt Annika.

„Zum Beispiel gemeinsam einen Ball werfen, gemeinsam mit der Spielangel spielen. Das sind Momente, in denen die Katze sich wohl fühlt und in denen sie aufgeht und merkt: Mein gegenüber macht da gerade richtig mit und das macht mir Spaß. Diese Momente sind das Non­plus­ul­t­ra, wenn es darum geht, eine gute Katze-Mensch-Bindung aufzubauen.“
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