Die polarisierten Staaten von Amerika

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Vereinigt wollen sie sein, doch das sind die USA schon lange nicht mehr. Während mehr als 100.000 Menschen im Land an den Folgen des Coronavirus gestorben sind, wird aggressiv über die Shutdown-Maßnahmen gestritten, politisch und auf der Straße. Doch die politischen und ideologischen Gräben sind nicht erst seit der Corona-Krise derart tief. Klimawandel, die Rolle des Staats, Gesundheitsversorgung, Waffenbesitz, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, Religion: In beinahe jedem emotional aufgeladenen Thema gibt es in Amerika nur noch die Entscheidung, auf der einen Seite zu stehen oder auf der anderen. Zwischentöne oder Kompromisse gibt es nicht mehr. Und Präsident Donald Trump schreitet als Chefpolarisierer voran. Doch ist Trump Ausdruck der Polarisierung oder Ursache? Er ist beides, aber die Gründe dieses zerrissenen Landes reichen weit zurück. In unserem transatlantischen Podcast OK, America? sprechen wir über die Sklaverei, das Civil Rights Movement, die Reagan-Ära und was wie diese und andere historische Ereignisse das Amerika von heute geprägt haben. Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

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