Philosophisches Geschwätz: Die Nullnummer (PG-DPP, 00013, 0)

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D. N. [lat. Nullus est numerus; engl. Dummy] versteht man die Ausgabe einer Zeitschrift oder Zeitung, die vor der eigentlichen Neueinführung des Mediums erscheint und teils noch nicht käuflich erworben werden kann […] damit werden sie […], häufig zu begehrten Sammelobjekten. Auch im Rundfunk werden bei neuen Sendeformaten komplette Folgen bzw. Ausgaben produziert […] – sogenannte Piloten. (Wikipedia)

Abstract

In diesem neuen Podcast der Sendereihe: „Der Podcast Philosoph“ geht es um nichts anderes als Phil.. Genauer geht es um die verwendete Sprache welche Philo. nutzen um sich miteinander zu verständigen. Oft sind die sprachlichen Errungenschaften der phil.-Natur in die Gebrauchs- und verwendete Umgangssprache eingetaucht und haben über die Jahre ihr Verständnis und Definition durch allgemein gebräuchliche Auslegung verloren. Um einschätzen zu können, was als wichtigstes unter der Verwendung einzelner Fachausdrücke zu verstehen ist, startet McCouman diesen Podcast. Mit der Hoffnung das phil. „Geschwätz“ (nach Schopenhauer) etwas besser einordnen zu können und zu verstehen „Was wir meinen, wenn wir sagen…“.

Anmerkungen

Robert Gruber fand und entstaubte einige handschriftliche Notizen Schopenhauers und wies dabei seine Randschriften zu Kants Denken hin. In seiner „Kritik der Kantischen Philosophie“ schrieb er zwar mit Hochachtung zu Kant, zugleich wollte er seine eigene Kritik dabei scheinbar nur entschuldigen. Denn in den nicht veröffentlichten Randbemerkungen, zeichnete sich ein ganz anderes Bild ab. So finden sich Notizen wie: „leeres Geschwätz“, „Flausen", „Absurditäten“, „unverschämte Lügen", „schamlose Sophismen“ oder „welch konfuser Galimathias statt der einfachen Wahrheit“. Dabei ärgerte sich Schopenhauer sehr über die, wie er meinte, „läppische“ Art Kants und wie er seine Anschauen darlegte. Das er im gleichem Atemzug den Verstand mit der Vernunft gleichtat und nicht streng voneinander trennte, verärgerte Schopenhauer zutiefst.
Sapere aude!
(mc, 2020)

Quellen

Lit.: Vgl. Arthur Schopenhauer, Sämtliche Werke, Ausgabe Deussen-Hübscher (D), XVI,S. 66. La) Herausgegeben von Arthur Hübscher, 3.Band, München 1942, DXVI,S. 10 f; aus der Göttinger Universitätsbibliothek, 1809/1811, ebd. S. 105 f; aus der Herzoglichen Bibliothek in Weimar 1813/14, ebd. S. 108/114; aus der Öffentlichen Bibliothek in Dresden 1814/1818, ebd. S. 120/125. Joseph Baer & Co., Lager-Katalog Nr. LXXV, Frankfurt a. M.1880.) Schopenhauer-Bibliothek. Originalhandschriften Schopenhauers. Frankfurt a.M. Joseph Baer & Co., 1905. Eduard Grisebach: Edita und Inedita Schopenhaueriana, Leipzig 1888, S. 139 184. (Wiedergabe von Randschriften in den von Grisebach erworbenen Büchern S. 53—137.) Vgl. XXV. Jahrbuch der Schopenhauer-Gesellschaft 1938, S. 380.u) Arthur Hübscher: Die Sammlung Gruber. XXVII. Jahrbuch der Schopenhauer-Gesellschaft 1940, S. 138-203.
WP.: de. Nullnummer, l.A. 2020; de. Podcast, l.A. 2020; de. Arthur Schopenhauer l.A. 2020; de. Sapere aude, l.A. 2020, Erwähnung
Tw.: Sapere aude, Christi67345351, 1332070514047770625, l.A. 2020

Links und Erwähnungen

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