Folge 47 - Wolfgang Swat, Die Mörder von nebenan

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Das Böse ist immer und überall. Und es war auch in der DDR zu Hause. Mord und Totschlag im Arbeiter- und Bauernstaat, schwere Vergewaltigungen und grausamste Verbrechen waren in den Medien des untergegangenen Landes aber kaum zu finden. Zu sehr waren die Parteioberen darauf bedacht, das Märchen vom Staat, in dem alles in bester Ordnung ist, aufrechtzuerhalten. So hält sich bis heute bei vielen das Gefühl, in einem viel sichereren Land gelebt zu haben. Wo man Kinder bis spät abends auf der Straße spielen lassen konnte und niemanden etwas passierte. Seit 10 Jahren räumt der ehemalige Chefreporter der Lausitzer Rundschau mit diesem Märchen auf. In sieben Büchern erzählt Wolfgang Swat über 100 Kapitalverbrechen in der DDR und vor allem auch in der Lausitz nach. Er hat jahrelang über Gerichtsakten gesessen und holt Fälle ans Licht, deren Details grausamer kaum sein können und von denen die meisten DDR-Bürger nichts ahnten. Warum hat die DDR das alles verschleiert, was waren die Motive der Mörder und warum schreibt Wolfgang Swat nach sieben Büchern nicht weiter. Das alles verrät er uns in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast bei Ronny Gersch.

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