Der FCM geht einen Schritt nach vorne – und zwei zurück

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Dem Sieg gegen Türkgücü München ließ der 1. FC Magdeburg eine Niederlage gegen Verl folgen. Der Club hängt deshalb weiter im unteren Tabellendrittel fest und auch über Trainer Thomas Hoßmang wird schon wieder diskutiert. FCM-Experte Guido Hensch hat zu diesem Thema eine klare Meinung, erklärt er im Podcast. Gemeinsam mit Oliver Leiste überlegt er, wie sich der FCM aus der derzeitigen Misere befreien kann.

Folge 7 von "Neues von Krügel-Platz" in drei Schlagzeilen:

Ein Tag zum Vergessen – ab Minute ab Minute 2:30

Mit 1:3 unterlag der 1. FC Magdeburg am Dienstag dem SC Verl. Dabei setzte die Mannschaft bis zur 60. Minute keinerlei eigene Akzente. Schlimmer noch: Die Blau-Weißen ließen die Gastgeber fast nach Belieben gewähren. Entsprechend harsch fällt die Kritik von Guido Hensch aus: "Man hatte das Gefühl, die sind erst direkt vor dem Spiel aus dem Bus gestiegen – nach einer siebenstündigen Tour. Die Spieler wirkten nicht frisch und bei der Sache. Die Innenverteidigung war ganz katastrophal und stand immer falsch. Das war ein richtiger Tag zum Vergessen." Anschließend versuchen Hensch und Leiste zu ergründen, wie das passieren konnte.

(K)ein Sieg des Trainerteams – ab Minute 12:15

Am Freitag feierte der FCM gegen Türkgücü München den ersten Saisonsieg. "Da wurden die Jungs endlich mal von der Leine gelassen", lobt Hensch. "Denn auch für sie ist es das schönste, nach vorne spielen zu dürfen und Tore zu erzielen." In den Spielen zuvor war dem Experten das taktische Korsett oft zu starr. "Diesmal hat man die Flügel besetzt und das Spiel breit gemacht. Es war auch hin und wieder schnelles Direktspiel zu sehen. Das hat richtig Spaß gemacht." Trotzdem habe der FCM gegen Türkgücü auch etwas Glück gehabt, erläutert Hensch.

In seiner Analyse bei Twitter kommt der Account virtualfootball zu dem Fazit, dass zum Erfolg auch die veränderte Taktik des FCM beigetragen habe und dass es deshalb vor allem ein Sieg des Trainerteams gewesen sei. Diese Einschätzung teilt Guido Hensch nur bedingt. Wieso, erklärt er im Podcast.

"Christian Beck bleibt FCM-Stürmer Nummer 1" – ab Minute 15:45

Mit Christian Beck, Sören Bertram und Jürgen Gjasula flogen gegen Türkgücü gleich drei, bis dato unumstrittene Stammspieler aus der Startelf. Hensch und Leiste besprechen, ob dieser Schritt gerechtfertigt war und was das für die Spieler bedeutet. "Ich sehe Christian Beck weiter als Stürmer Nummer 1", sagt Hensch. Denn der Kapitän habe Qualitäten, die den anderen FCM-Angreifern fehlen, erläutert er im Anschluss.

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Produziert wird der Podcast von Daniel George und Oliver Leiste.

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