10 Jahre Fukushima - Japans widersprüchliche Haltung zum Atomstrom

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Ein Feature von Kathrin Erdmann, ARD-Studio Tokio
Seebeben, Tsunami und drei Kernschmelzen. Vor 10 Jahren schaute die ganze Welt nach Japan. Viel ist seitdem passiert. Städte wurden wiederaufgebaut, Schutzmauern errichtet, die Arbeiten in dem havarierten Kernkraftwerk von Fukushima fortgesetzt, die Exportbeschränkungen für viele Produkte größtenteils aufgehoben.
10 Jahre nach dem Fukushima-Unglück fährt Japan einen energiepolitischen Schlingerkurs. Viele Bürger verstehen das nicht.
Die Region Fukushima setzt wie keine andere in Japan auf erneuerbare Energien, Wasserstoff und Robotik, hat sich zu einem Vorreiter entwickelt. Und doch ist vieles nicht mehr, wie es war. Nur wenige Menschen sind in ihre alte Heimat zurückgekehrt, die Politik setzt weiter auf Atomkraft, in der Region soll 2022 ein erstes Kernkraftwerk wieder angefahren werden.
Die ARD-Korrespondentin Kathrin Erdmann besucht die damals am schlimmsten betroffenen Orte, spricht mit Menschen, die dabei waren und jenen, die lieber voraus- statt zurückblicken wollen. Und sie fragt, warum Japan zum 10. Jahrestag der Reaktorkatastrophe und im Jahr der verschobenen Olympischen Sommerspiele einen so widersprüchlichen Kurs in der Energiepolitik steuert.
Die Shownotes zur Folge:
Gedenkfeier zum Jahrestag des Reaktorunglücks:
https://www.tagesschau.de/ausland/fukushima-jahrestag-105.html
Video vom 11.3.2011 https://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag99856.html

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