Entführungen, Korruption, Gewalt - Haiti in der Dauerkrise

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Haiti leidet bis heute an den Folgen des Erdbebens 2010. Korruption und Gewalt beherrschen den Alltag. Das Land erlebt eine Staatskrise.
Im Jahr 2010 wurde Haiti von einem schweren Erdbeben erschüttert: Mehr als 300.000 Menschen starben, Gebäude stürzten massenweise ein. Die Verwüstungen waren verheerend, die internationale Hilfen auf Haiti oft unkoordiniert. Gut zehn Jahre später ist das Land - flächenmäßig so groß wie Brandenburg - in einer politischen Dauerkrise.
Vom Erdbeben hat sich Haiti nie richtig erholt. Brennende Barrikaden, Entführungen und die Gewalt von konkurrierenden Gangs prägen den Alltag des Karibikstaates. Nur von der Pandemie ist das Land bisher trotz katastrophaler hygienischer Zustände vergleichsweise verschont geblieben.
Seit Januar 2020 hat Haiti kein funktionierendes Parlament mehr. Staatschef Jovenel Moise regiert per Dekret - und kann dabei auf die Unterstützung der US-Regierung zählen. Präsident Moise werden Korruption und enge Verbindungen zu kriminellen Banden vorgeworfen. Kritik wird mittlerweile auch von der Kirche laut.
Die Shownotes zur Folge: https://www.spiegel.de/ausland/bandengewalt-in-haiti-tausende-menschen-in-hauptstadt-port-au-prince-vertrieben-a-ca8ec01d-4daf-4427-9e3e-2a4e6d7a3457
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/haiti-259.html

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