Privilegierte Quelle? - Über das schwierige Verhältnis zwischen Polizei und Presse

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14.10.2018, Hessen, Gersfeld: Nach einem Flugunfall steht ein Sportflugzeug umgeben von Scheinwerfern der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) auf dem Flugplatz auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe. Polizeisprecher Wolfgang Keller geht zu dem Flugzeug. (picture alliance / dpa / Jörn Perske)Schreiben Journalisten zu oft aus Pressemitteilungen der Polizei ab? Marcel Brakhane meint: ja. Das, was er bei Fußballspielen oder Demos selbst miterlebe, habe oft nichts mit dem zu tun, was er anschließend darüber lese, sagt der Deutschlandfunk-Hörer. Die Polizei sei eine privilegierte Quelle, der Reporterinnen und Reporter vertrauen dürfen sollten, wendet Olaf Sundermeyer ein, der als Journalist für die ARD von Demos mit Rechtsextremisten berichtet. Trotzdem: Die Kolleginnen und Kollegen müssten viel mehr rausgehen, anstatt nur bei der Polizei abzuschreiben, findet er. Fest steht: Es gibt Kritik. Galt die Polizei früher als neutrale Instanz, ist sie heute oft selbst Berichterstatter in eigener Sache bei Facebook und Twitter. Wo sie auch mal Falschmeldungen verbreitet. Das bringt das Verhältnis zwischen Polizei und Presse in eine Schieflage. Darüber diskutiert unser Hörer Marcel Brakhane mit dem Investigativjournalisten Olaf Sundermeyer und Stefan Fries aus der DLF-Medienredaktion in unserem Podcast. Diese Sendung gibt es in einer langen Fassung als Original-Podcast in unserer DLF Audiothek App, unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und in den gängigen Podcast-Apps. @mediasres" finden Sie auch im Internet auf dem Portal www.deutschlandfunk.de/mediasres
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