Wie verdienen Null-Euro-Broker Geld an mir?

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Von Tina Zeinlinger, Jan Guldner, Tina Zeinlinger, and Jan Guldner entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
WirtschaftsWoche Money Mates

Für junge Menschen ist das Handeln an der Börse heute gleichbedeutend mit einem Wisch auf dem Smartphone. So genannte Neobroker wie Trade Republic oder Scalable haben durch ihre günstigen Gebühren und die einfache Bedienung den Markt aufgemischt und dafür gesorgt, dass eine ganze Generation junger Anlegerinnen Zugang zu den Kapitalmärkten gefunden hat.

Aber wie verdienen diese Unternehmen Geld, wenn man als Kunde Transaktionen zum Teil gratis durchführen kann, die vor nicht allzu langer Zeit noch hohe Gebühren kosteten? Diese Frage und viele weitere diskutieren Tina Zeinlinger und Jan Guldner in der aktuellen Folge von Money Mates mit Manuel Heyden.

Heyden hat gemeinsam mit seinem Bruder den Neobroker Nextmarkets gegründet. Mit ihrer App sollen Kundinnen möglichst schnell und einfach an der Börse handeln können. Ihr Alleinstellungsmerkmal: Kapitalmarktexperten geben in der App Tipps und Anlageempfehlungen, denen Nutzer ebenfalls mit einem Wisch folgen können.

Im Gespräch erklärt Manuel Heyden auch, wie er ohne Gebühren zu kassieren, Geld verdienen will. Und er reagiert auf einen Kritikpunkt, der vielen Tradingapps entgegengebracht wird: Gerade weil der Handel so einfach und günstig ist, neigt man dazu, mehr Transaktionen zu machen. Für den Betreiber bedeutet das mehr Geld, für Anlegerinnen ist das aber nicht immer ratsam.

Die Money Mates erreicht ihr über die WirtschaftsWoche-Accounts bei Instagram, Facebook oder LinkedIn, bei WhatsApp unter +4915174612228 und per E-Mail unter money-mates@wiwo.de.

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