Erikas Welt: Weihnachtsbaum und Rote Bete

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Erika Altenburg beschäftigt sich im Dezember mit Weihnachtsbäumen und Roter Bete

Früher war es im Hause Altenburg ein richtiges Ereignis, gemeinsam in die Eifel zu fahren und dort den passenden Weihnachtsbaum aus dem Wald herauszuholen. Dann nahm sich diese Tradition eine Auszeit, und es gab plötzlich überhaupt keinen Baum mehr im Wohnzimmer. Corona sei Dank, ist dieses Jahr mal wieder alles anders. Erika erzählt in ihrer monatlichen Kolumne von der magischen Wirkung des Weihnachtsbaums, mysteriösen Blutspuren vor der Haustür und einem vegetarischen Rezept-Knüller für Heiligabend.

Rezept für "Überbackene Rote Bete mit Ziegenfrischkäse"

In die ausgehöhlten Hälften der Roten Bete kommt die leckere Käsemischung, und das Ganze wird im Backofen überbacken. Schmeckt warm und kalt z.B. als Vorspeise für das Weihnachtsessen.

Zutaten:

Pro Person eine mittelgroße Knolle rote Bete Pro Knolle zwei Esslöffel Ziegenfrischkäse, 1 EL frische Minze, gehackt, frischer Knoblauch, gehackt (wenig), eine Prise Salz.

Anleitung:

Pro Person eine mittelgroße rote Bete kochen (das kann mehr als eine halbe Stunde dauern). Die Knollen sollen nicht ganz weich werden, also vorsichtig mit einer Messerspitze anstechen und probieren, ob die Knolle schon weich wird. Dann kalt abschrecken, oben und unten gerade abschneiden und die Schale abpellen. Das geht ganz leicht, kann aber rote Spritzer erzeugen, also nicht gerade die blütenweiße Schürze dabei tragen.

Jetzt wird jede Knolle halbiert und so ausgehöhlt, dass ein etwa ein Zentimeter breiter Rand stehen bleibt. Etwa ein guter Esslöffel Frischkäse pro Hälfte wird mit gehackter Minze und etwas Knoblauch verrührt. Die Mengen bitte selbst berechnen je nach Anzahl der Knollen.

Die Rote Bete-Hälften mit der Käsemasse füllen, in ein feuerfestes leicht geöltes Gefäß setzen, jetzt noch ein paar Tropfen Olivenöl oder ein Flöckchen Butter drauf, und bei mittlerer Hitze so lange backen, bis die Käsefüllung leicht gebräunt ist.

Guten Appetit!

Schmeckt übrigens kalt und warm und kann prima vorbereitet werden: Die Rote Bete-Hälften können mit etwas Balsamessig oder einfachem Essig und einer Prise Salz und Zucker mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, bevor es ans Überbacken geht. Die Rote Bete Masse aus den Hälften kann man pürieren, etwas verlängern mit Wasser oder Hühnerbrühe, würzen mit Salz, Zucker, Pfeffer und wenig Essig, und man hat eine leckere Rote Bete-Suppe, die mit einem ordentlichen Klecks saure Sahne und Balsamico serviert wird.

Kleingehackt kann man das Innere unserer Rote Bete-Körbchen auch mit etwas Meerrettich, Salz, Zucker und Essig mischen. Auch diese Zubereitung hält sich tagelang, kann also als Vorrat zur Begleitung eines netten Butterbrotes dienen. Ebenfalls lecker sind Rote Bete-Bröckchen in einem Kartoffelsalat mit Rucola. Dazu eine Salatsauce aus Balsamico und Nussöl. Salz und Pfeffer auch nicht vergessen.

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