#26 Achtsamkeit & Meditation: Was man von Steve Jobs, Curse und Kabat-Zinn lernen kann

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Von Joana-Marie Stolz, Phillip Böndel, Tobias Kargoll, Joana-Marie Stolz, Phillip Böndel, and Tobias Kargoll entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Wie du Meditation ganz einfach in deinen Tag integrierst

Was ist das Geheimnis des Erfolges so verschiedener Menschen wie Bill Gates, Tim Ferriss, Michael Jordan und Ellen DeGeneres? Meditation! Dafür muss man nicht ins Kloster: Achtsamkeit und wirksame Morgenroutinen kann jeder in seinen Alltag integrieren.

Steve Jobs gab Apple-Mitarbeitern täglich 30 Minuten frei, um zu meditieren. Warum? Weil er überzeugt war, dass das Unternehmen dein Einsatz vielfach zurückbekommen würde. Damit ist Apple nicht allein: Chade-Meng Tan entwarf 2007 einen Achtsamkeitskurs für Google-Mitarbeiter. Seine Position nannte sich „jolly good fellow“: Sehr guter Kumpel.

Kompliziert und peinlich? Dass Meditation funktioniert, lässt sich wissenschaftlich belegen. Sie kann die Aktivität in Gehirnbereichen verändern, die Emotionen, Konzentrationsfähigkeit und das körperliche Empfinden regulieren.

Warum nicht jeder meditiert, ist leicht erklärt. Stundenlang im Lotussitz einer Klangschale zu lauschen, klingt schwierig, zeitaufwendig und vielleicht auch etwas peinlich. Spoiler: Das ist alles Quatsch.

Der Einstieg ist leicht Der Einstieg ins Thema ist mit simplen, kurzen Übungen möglich. Man kann sich dabei auch von Apps wie Calm oder Headspace helfen lassen.

Es muss nicht mal Meditation sein. Viele Achtsamkeitsübungen bestehen einfach daraus, sich bei einer Tätigkeit wie dem Zähneputzen auf die Wahrnehmung der eigenen Sinne zu konzentrieren.

Im besten Fall finden sich Meditation, Achtsamkeitsübungen und ein bisschen Sport in deiner Morgenroutine. Wie du dieses Ziel unkompliziert erreichst, erfährst du in der aktuellen Folge Lrnings mit Phillip Böndel und Tobias Kargoll.

Lrnings:

  1. Nutze Achtsamkeit als Heilmittel gegen deine Denk-Krankheit.
  2. Versuche, die Dinge mit dem „Anfänger Geist“ zu betrachten.
  3. Der einzige Weg zu neuen, großartigen Dingen der Zukunft führt über die gnadenlose Eliminierung der guten alten Dinge der Vergangenheit.
  4. Unzufriedenheit ist kein nachhaltiger Antrieb. Aus Negativität kann nichts Positives entstehen.
  5. Ausgeglichenheit erreichst du nicht durch Nachdenken. Implementier praktische Übungen in deinen Alltag.
  6. Wenn du den Tag ohne Smartphone startest, fällt es dir leichter, über den Tag verteilt nicht 85 Mal drauf zu gucken.
  7. Mit Meditation zu beginnen, ist einfach. Such dir eine simple Methode aus, nimm dir täglich ein paar Minuten, Leg einfach los!

Quellen:

Quellen Steve Jobs:

Quellen Kapat-Zinn:

Quellen Curse:

Mehr:

  • Chögyam Trungpa: Der Mythos Freiheit und der Weg der Meditation – Eine Einführung in den tibetischen Buddhismus
  • Tarthang Tulku – Kum Nye – Selbstheilung durch Entspannung
  • Tarthang Tulku – Tibetische Entspannung – Kum Nye – Massage und Yoga
  • Chögyam Trungpa – Der Mythos Freiheit
  • Robert M Pirsig – Zen and the Art of Motorcycle Maintenance: An Inquiry into Values
  • Erwähnte Apps: Calm, 7Mind, Headspace, Imagine Clarity, 7M Workout

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