Passanten als Stars – Wer wagt, ein Orchester zu dirigieren?

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Rund um die Neueröffnung der Zürcher Tonhalle stellt sich ein renommiertes Orchester mitten in der Stadt auf und spielt das berühmte Stück «Boléro» – sofern Passanten es dirigieren. Wer ist mutig genug? Und was geschieht, wenn Laien ein Orchester führen? Bühne frei für ein spannendes Experiment. Zusammen mit dem Jugend Sinfonie Orchester Zürich (JSOZ) trägt der «Kulturplatz» ein Meisterwerk der Klassik in den öffentlichen Raum. Unter der stark frequentierten Zürcher Hardbrücke wird Maurice Ravels einzigartiges Stück «Boléro» gegeben. Allerdings fragt sich, wie dies klingen wird. Denn die Musikerinnen und Musiker betätigen ihre Instrumente erst, wenn Passantinnen zum bereitliegenden Dirigierstab greifen. Was dabei wohl entsteht? Und: Lassen sich gar neue Talente entdecken? Moderatorin Eva Wannemacher trifft vor Ort einen professionellen Dirigenten, um herauszufinden, was es braucht, um einem Orchester vorstehen zu können. Und sie wird mit dem Direktor des Konservatoriums Zürich über die Nachwuchsförderung an seiner Musikschule sprechen. Dies alles vollzieht sich, kurz bevor die Tonhalle Zürich wiedereröffnet wird, deren «Junior Music Partner» das JSOZ ist. Nach aufwendiger Renovation erstrahlt sie in neuem Glanz – auch akustisch, zählt doch ihr Konzertsaal zu den besten der Welt. Dazu beitragen wird mit Fortissimo auch die neue Orgel. Auf das rund drei Millionen Franken teure Prunkstück mit fast 5000 Orgelpfeifen freut sich besonders der Chefdirigent des Hauses, Paavo Järvi, wie eine Reportage zeigt. Darüber hinaus begibt sich der «Kulturplatz» auf die Spuren des «Boléros»: einer unvergleichlichen Komposition, die trotz (oder gerade wegen) ihres minimalistischen Rhythmus zu einem der faszinierendsten und meistgespielten Stücke der Musikgeschichte avancierte – in der Klassik, aber auch in der Popkultur.

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