Folge 7: Justiz, Klasse und Repression II

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Liebe Freund*innen, weiter geht es mit unserer Trilogie zu Polizei-, Justiz- und Knastkritik. Heute im Interview ist Henning von der Roten Hilfe. Wir erzählen die Geschichten von Menschen, denen Klassenjustiz wiederfährt. Denn unsere Thesen sind:
Ein "Rechts"system kann unter kapitalistischen Bedingungen nicht gerecht sein und ist zum Erhalt des Klassensystems da.
Es liegt eine Widersprüchlichkeit in der bürgerlichen Demokratie durch liberale, "gerechte" Gesetze und ungerechte Verfahren.
Konkret heißt das: Wer wenig Kohle hat, wandert in den Knast. Wer migriert ist und hier eh schon die Drecksarbeit macht, wird auch noch angezeigt. Wer Frauen helfen will, aus sozial und finanziell belastenden Situationen rauszukommen, wird verurteilt und bestraft. Und: wer dieses System in Frage stellt, wütend ist, demonstriert und sich wehrt - erfährt Repressionen.
Darüber reden wir dann mit Henning: Was eigentlich Repressionen sind, welche absurden Urteile es schon gab und welche Gesetzesverschärfungen die Linke gerade bedroht.

Uns ist bewusst, dass der Begriff "Schwarzfahren" problematisch ist und lehnen ihn ab. In unserer Anekdote kommt dennoch vor, da er Teil eines Zitats ist. Hier ein Statement vom ISD dazu:

http://isdonline.de/statement-zum-begriff-schwarzfahren-und-zur-bundesratsinitiative-zur-dekriminalisierung-des-fahrens-ohne-fahrschein/

Quelle zur 2.Anekdote:

Also hört rein und teilt gerne!

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