Animierter Krieg

 
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In diesem Vortrag werden eine Reihe von Arbeiten zeitgenössischer Künstler behandelt, die mit unterschiedlichen Techniken aus dem Bereich der Animation Erfahrungen und Geschichten des Krieges thematisieren. Er stellt die Frage nach der politischen Wirkmacht der Animation und untersucht, inwiefern herkömmliche dokumentarische Auseinandersetzungen mit dem Krieg zu kurz zu greifen scheinen und weshalb dies so ist. Schließlich geht er der Frage nach, welche Rolle die Techniken der Animation in den zeitgenössischen Formen der Kriegsführung spielen und auf welche Traditionen solche Varianten der filmischen Animation gehören.

Workshop mit Karen Beckman von 14–16 Uhr, IG-Hochhaus, Raum 7.312 (Filmsaal). Anmeldung und Auskünfte unter info@kracauer-lectures.de.

Karen Beckman ist Jaffe Professor of Cinema and Modern Media und Institutsvorsteherin ad interim des History of Art Department der University of Pennsylvania. Sie ist eine verantwortliche Herausgeberin der Zeitschrift Grey Room (MIT Press). Zu ihren Büchern zählen Vanishing Women: Magic, Film and Feminism und Crash: Cinema and the Politics of Speed and Stasis. Sie ist die Herausgeberin von Still Moving: Between Cinema and Photography (mit Jean Ma), Picture This! Writing With Photography (mit Liliane Weissberg, erscheint demnächst bei University of Minnesota Press) sowie von Animating Film Theory (erscheint demnächst bei Duke University Press). Sie schreibt derzeit ein weiteres Buch mit dem Arbeitstitel Animation and the Contemporary Art of War.

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