Kultur-Talk: Leonardo Padura und die Sehnsucht nach einem «ganz normalen Land»

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Mit dem Roman «Wie Staub im Wind» schreibt der kubanische Schriftsteller Leonardo Padura (Havanna-Quartett) einen Generationenroman. Er erzählt darin knapp dreissig Jahre kubanische Geschichte vom Mauerfall 1989 und dem Untergang der Sowjetunion bis zu Obamas Besuch 2016. Im Zentrum des Romans steht Paduras eigene Generation. Jene Generation, die als erste unter Fidel Castro aufwächst und das neue Kuba auch mitträgt, bis sie aufgrund der Wirtschafts- und Sozialkrise nach dem plötzlichen Untergang der Sowjetunion vor dem Nichts steht. Reihenweise verlassen die Menschen das Land. Der Glaube an ein sozialistisches Kuba ist verloren. Doch ein anderes ist nicht in Sicht. Ein Gespräch mit Leonardo Padura über Kuba zwischen Veränderung und Stagnation, über seine Generation zwischen Anpassung und Exil und über seine eigene Rolle als kubanischer Schriftsteller. Angaben zum Buch: Leonardo Padura. Wie Staub im Wind. Aus dem Spanischen von Peter Kultzen. 528 Seiten. Unionsverlag, 2022.

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