20 Jahre Sans-Papiers-Bewegung: «Alle hatten einen Mutanfall»

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Es war ein Novum in der Schweiz: Im Jahr 2001 traten erstmals Sans-Papiers aus dem Schatten der Illegalität, besetzten Kirchen und stellten Forderungen an die Politik. Was hat die Bewegung erreicht? Wo steht die Schweiz heute im Umgang mit Sans-Papiers? In der Schweiz leben schätzungsweise 90 000 Menschen ohne Aufenthaltsbewilligung. Oft übernehmen sie Jobs, die sonst niemand machen will: in Privathaushalten, in der Gastronomie, auf dem Bau oder in der Landwirtschaft. Die Lebensumstände von Sans Papiers sind meist prekär: Viele arbeiten schwarz, zu Dumpinglöhnen, haben ständig Angst vor Kontrollen und können im Konfliktfall ihre Rechte nicht einfordern. Wie kann der Staat einen Umgang mit Sans Papiers finden, der ihre Würde und Rechte respektiert und gleichzeitig eine handlungsfähige Politik möglich macht? Studiogäste: Cornelia Lüthy vom Staatssekretariat für Migration und Bea Schwager von der Zürcher Anlaufstelle für Sans-Papiers. Weitere Themen: - Mit Kirchenbesetzungen an die Öffentlichkeit - Operation Papyrus: Vom Schatten ans Licht

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