Berliner Luft - Neue CO2-Messmethode in der Hauptstadt - Beitrag bei Radio KIT am 18.09.2014

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Ein UN-Bericht rückt die Bedeutung des Themas CO2-Ausstoß wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Nach Aussage der Weltorganisation für Meteorologie in Genf hat die Konzentration klimaschädlicher Treibhausgase in der Erdatmosphäre 2013 einen neuen Höchststand erreicht. "Wir müssen den Trend stoppen, indem wir den Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen zurückfahren. Uns läuft die Zeit davon", warnte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud. Um genau nachvollziehen zu können, wie die CO2-Emissionen weltweit zugenommen haben, bedarf es eines umfassenden globalen Messnetzes. Doch noch gibt es hier gewaltige Lücken. Einen Beitrag zur Schließung dieser Lücken sollen tragbare Fourierspektrometer leisten, die von Forschern am Institut für Meteorologie und Klimaforschung - Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung (IMK-ASF) in Kooperation mit dem Unternehmen Bruker Optik entwickelt wurden. Die revolutionäre, sehr viel weniger aufwändige Messmethode wurde nun erstmals angewendet, um den Treibhausgasausstoß einer Großstadt zu messen. Mit fünf um Berlin verteilten, bodengebundenen Fernerkundungsinstrumenten ermittelten die Forscher des KIT die Emissionsstärken von Kohlendioxid und Methan in der Hauptstadt. Radio KIT Redakteurin Kathrin Kreusel hat mit dem Mitglied der Forschergruppe Dr. Frank Hase gesprochen.

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