Ghana will die Hilfe hinter sich lassen

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Viele afrikanische Länder sind von Hilfe von aussen abhängig. Ghana will das ändern. Die Entwicklung soll künftig von innen kommen und selbstbestimmt sein. Kann das funktionieren? In der Provinz verstauben Computer, nachdem ein ausländisches Projekt zu Ende gegangen und die Helfer und Helferinnen abgezogen sind. Gespendete Medikamente und Pandemie-Sets liegen unbenutzt herum. Sie haben das Ablaufdatum überschritten. Die Beispiele aus Ghana zeigen: Ausländische Hilfe ist oft nicht nachhaltig. Man habe sich zu sehr an die Hilfe gewöhnt, sagt Samuel Adams, Professor für öffentliche Verwaltung in Ghanas Hauptstadt Accra. Doch Entwicklung müsse von innen kommen, damit sie längerfristig wirke. Ghanas Präsident hat deshalb das Programm «Ghana beyond aid» gestartet. Er will ein Ghana, das nicht mehr auf Wohltätigkeit angewiesen ist, sondern das vollkommen eigenständig funktioniert und das gesamte Staatsbudget aus eigenen Mitteln bestreitet. Erreicht werden soll das mit mehr Steuereinnahmen, mehr Agrarproduktion und verstärkter Industrialisierung. So soll Ghana nicht mehr nur Rohmaterial wie zum Beispiel Kakao exportieren, sondern die Rohstoffe selbst verarbeiten. Erste Schritte in die Richtung sind gemacht, und Ghanas Idee wird bereits von anderen Ländern kopiert. Die Sendung zeigt das Potential des Vorhabens «Ghana beyond aid», aber auch die Schwierigkeiten auf dem Weg dorthin.

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