MARKUS WIPPERFÜRTH und das Unternehmen Ahrtal

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Ein Mann in einer Gefühlswaschmaschine

Lohnunternehmer und Dipl. Agrar-Ingenieur Markus Wipperfürth ist für das Ahrtal von besonderer Bedeutung geworden. War er zunächst der Lohnunternehmer, der mit seinem Bagger Schutt und Asche wegräumt, so ist er zunehmend zum Motivator für die Zivilen Helfer vor Ort. Er und sein Kollege Wilhelm Hartmann haben ein Stück Zeitgeschichte in Deutschlands größtem zusammenhängenden Rotweingebiet geschrieben. Richtungsweisend und zielorientiert stellen sie sich gemeinsam den grossen Herausforderungen.

Am 14.Juli ereilte das Tal eine nie dagewesene Katastrophe. Eine riesige Flutwelle durchpflügte das Ahrtal und hinterliess ein bis dato nie gekanntes Ausmass an Zerstörungen. Rund 8.800 Häuser wurden mehr oder weniger ruiniert und müssen bis auf die Grundmauern zurückgeführt werden. Viele Bewohner wurden von jetzt auf gleich obdachlos. Wipperfürth nutze seine Reichweite in den Sozialen Medien und rief zur zivilen Hilfe auf. Hunderte seiner Kollegen aus der Landwirtschaft, dem **GaLa-Bau **und Bauunternehmungen folgten seinem Aufruf und machten sich mit schwerem Gerät auf ins Ahrtal, um den Menschen vor Ort zu helfen. Seither kämpfen sie gegen Bürokratie und Zeit, um den Bewohnern vor Einsatz des nahenden Winter soviel wie möglich Normalität zurück zu geben.

Ein Fortschritt insbesondere rund um Walporzheim ist spürbar. Für Wipperfürth und seine Kollegen, die bislang noch nicht für ihre Arbeit gerecht entlohnt wurden, nicht schnell genug. Denn die kalte Jahreszeit bringt auch wieder neue Herausforderungen. Rund 10.000 Menschen werden nicht rechtzeitig an das Gasnetz angeschlossen werden können. Und dabei kommt wieder eine seit Beginn der Krise wichtige Frage auf: Warum findet der so dringende Schulterschluss zwischen den Zivilen Helfern und den Krisenstab der ADD, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz nicht statt?

Ich habe mich nach 6 Wochen mit Markus Wipperfürth über das Unternehmen Ahrtal unterhalten und ihn über den Stand der Dinge befragt…

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