[Birgit] Britta Ullrich: Mit Sketchnotes Unsichtbares sichtbar machen

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34 Minuten Inspiration 💡😃

Zeichnen im Business-Kontext und dadurch Fokus gewinnen? In ganzen vielen Situation ist das eine richtig smarte Idee! Wie? Mit Sketchnotes!

Sketchnotes sind nicht erst seit gestern in aller Munde. Sie sind so etwas wie Notizen „Plus“: Mit Bildern angereicherte, visuelle Notizen, die sich aus Zeichnungen, Grafikelementen und gezeichneten Buchstaben zusammensetzen. Das Ergebnis sieht nicht nur ansprechender aus, sie sind auch deutlich bessere Gedankenstützen als reiner Text, denn sie unterstützen unsere Gedächtnisleistung optimal.

Unser Gehirn hat für die Verarbeitung von Informationen einen verbalen und einen visuellen Kanal. Die Gedächtnisleistung nimmt zu, je konkreter ein Wort ist, denn bei konkreten Dingen oder realen Objekten entsteht automatisch ein Bild im Kopf, so dass beide Kanäle – optisch und visuell – gleichzeitig angesprochen werden. Das bedeutet: zwei Stimuli parallel zu geben, Bild und Wort, ist der erfolgreichste Weg sich etwas zu merken. Genau das tun wir mit Sketchnotes.

Die Anwendungsbereiche sind praktisch grenzenlos: Vom Business-Meeting über private Planung oder Workshops. Als Effekte beobachtet Britta in ihren Meetings und Workshops eine deutlich gesteigerte Aufmerksamkeit der Teilnehmenden und effizientere Kommunikation. So helfen Sketchnotes z.B. Missverständnisse zu vermeiden. Denn wenn sich vor den Augen aller Anwesenden ein gemeinsames, reales Bild der Inhalte aufbaut, wird auch viel schneller klar, wenn aneinander vorbeigeredet wird. Auch haben visuelle Inhalte einen deutlich höheren Aufforderungs- und Mitmachcharakter, wodurch Teilnehmende eher eingebunden werden und aufmerksamer bleiben.

Künstlerische Fähigkeiten werden dafür nicht benötigt. Lernen kann die Methode jede:r, der/die einen Stift halten kann. Ganz wichtig ist an dieser Stelle, um sich selbst nicht mit Perfektionismus im Wege zu stehen: Es geht nicht um Schönheit, sondern um den Zweck – Denken mit Stift und so verbildlichen, was uns gerade durch den Kopf geht.

Zurück zu den benötigten Fähigkeiten: Es handelt sich um eine Technik, die im Grunde aus fünf visuellen Buchstaben besteht: Kreis, Strich, Viereck, Dreieck, Punkt. Wer diese fünf Grundelemente zeichnen kann, kann dann daraus weitere Grundelemente zusammensetzen. Wen man dann noch kleine Tricks lernt, wie Schatten oder Effekte zeichnen, landet man schnell bei sehr ansehnlichen Ergebnissen. Einfach mal ausprobieren!


Gesprächspartnerin dieser Folge:

Britta Ullrich ist Dipl. Wirtschaftspsychologin, ganzheitlicher Coach und Mitbegründerin Deutschlands erster Community für visuelles Denken. Seit 2012 gibt sie ihre Begeisterung für das visuelle Denken in interdisziplinären Workshops weiter und seit 2018 nutzt sie die Kraft der Bilder in ihren Coachings. Es ist ihr Ziel, so vielen Coaches wie möglich Sketchnotes ans Herz zu legen, weil sie in deren Arbeit eine unheimliche Kraft entwickeln können – mit Leichtigkeit und Fokus für das Wesentliche!

Britta Ullrich bei LinkedIn

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