Zwangskonvertiert, bespitzelt, ausgegrenzt - Die Geschichte ehemaliger Juden auf Mallorca

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Die Geschichte der Juden auf Mallorca ist fast 2000 Jahre alt. Aber es ist auch eine Geschichte der Verfolgung. Im Mittelalter wurden Juden auf Mallorca gezwungen, zum Christentum zu konvertieren. Wer das nicht wollte, musste fliehen oder bezahlte mit dem Leben. Die so genannten „Chuetas“, wie die Neu-Christen von den anderen Mallorquinern genannt wurden, waren trotzdem nicht sicher. Sie wurden bespitzelt und ausgegrenzt. Viele, so der Vorwurf, würden heimlich ihr Judentum pflegen. Heute leben noch immer rund 20.000 Nachfahren dieser ehemaligen Juden auf Mallorca. Ganz wenige sind zurückgekehrt zum Judentum. Silke Fries war für hr2-Camino auf Mallorca unterwegs und hat mit den Nachfahren der zwangskonvertierten Juden gesprochen.

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