Starlink & Co. - Abschied vom Sternenhimmel nur für Internetzugang? | #heiseshow

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Mit Michael Link und Martin Holland

Zehntausende Satelliten sollen die Erde mit Internet versorgen. Der ungetrübte Blick auf den Sternenhimmel könnte dem zum Opfer fallen. Darüber sprechen wir.

Für SpaceX sind Raketenstarts längst nichts Besonderes mehr: So startete das US-Raumfahrtunternehmen vergangenen Sonntag 60 eigene Satelliten ins All und am Mittwoch schon die nächsten 60. Diese Routine und diese Geschwindigkeit sind aber auch nötig, will das Unternehmen von Elon Musk doch ein bisher beispielloses Satellitennetz aufbauen. Mehrere Tausend und später mehrere Zehntausend Satelliten sollen Starlink aufspannen und die abgelegensten Orte der Welt mit einem Internetzugang versorgen.

Klang das noch vor wenigen Jahren nicht sehr realistisch, sieht das inzwischen anders aus. SpaceX hat fast 900 Satelliten gestartet, Nachahmer wie OneWeb und Amazon wollen mit eigenen Angeboten nachziehen. Derweil wachen Astronomen und Sternengucker auf, sie äußern immer lauter ihre Sorgen, dass der Nachthimmel bald zu voll wird. Darüber sprechen wir in einer neuen #heiseshow.

Was genau planen SpaceX & Co. und für wen? Wie ist der Zeitplan, wie der Stand der Dinge? Wie nützlich wird das Satelliteninternet und braucht es wirklich einmal mehrere Netze? Wie lautet die Kritik der Astronomen? Was bedeuten die Satellitenmengen für die Astronomie, welche Disziplinen sind betroffen? Wie hat SpaceX auf den Widerspruch reagiert, was kann das Unternehmen ändern? Welche Gefahren ergeben sich im Orbit durch die stark wachsende Zahl an Satelliten? Was unternimmt SpaceX gegen Weltraummüll?

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