Zu Tode gegessen? - Der Fall Kate Yup

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Mok-Bang-Videos, die Analyse von Mageninhalten und ein böser Verdacht

True Crime ist … SPEKULATION: Der Fall Kate Yup

Kate ist eine jener Influencerinnen, die „Mok-Bang“ Videos produzieren. Dabei filmen sich Personen, wie sie sich mit Essen vollstopfen und posten die erstellten Videos dann auf YouTube. In Südkorea ist Mok-Bang ein Mega-Trend, extrem beliebt und hat sich zu einem gesellschaftlichen Phänomen entwickelt. Kate filmt sich, wie sie alle Arten von Lebensmitteln isst: Diese können noch roh sein, extrem ungewöhnlich bis hin zu einfach eklig. Die wachsende Fangemeinde macht sich allerdings zunehmend Sorgen um die YouTuberin: Kate ist sehr dünn, obwohl sie Unmengen an Essen vertilgt. Sie scheint nicht in einer guten Verfassung zu sein, weist Wunden und blaue Flecke auf und es scheint, als sei sie auch nicht ganz allein, wenn sie ihre Fressgelage aufzeichnet. Die Zuschauer bekommen den Eindruck, dass da noch jemand ist, sie hören Stimmen und Schritte, dechiffrieren Hilferufe aus den Bauchbinden der Videos. Wird Kate dazu gezwungen, diese Videos zu machen? Sie veröffentlicht ein Video, um ihren Fans zu versichern, dass wirklich alles in Ordnung sei. Und dann verschwindet sie …

In den „Benefacts“ erklärt Forensiker Benecke, wie man mithilfe von Mageninhalten den Todeszeitpunkt feststellen kann, wie sich unterschiedliche Lebensmittel auch im Nachhinein noch unterscheiden lassen und was digitale Forensik ist. Und Krimiautorin Hausmann gesteht ihre Faszination für Nerds und Gerüchte.

Fotos © Christian Faustus/© Daniel Hammelstein

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